50 Jahre nach Beginn der Psychiatriereform im Jahr 1975 können schwer psychisch erkrankte Menschen mehr denn je am Leben teilhaben. Die Therapien sind effektiver geworden, die Kliniken durchlässiger und vielerorts haben sich Netzwerke aus betreuten Wohneinrichtungen, inklusiven Arbeitsstätten und Selbsthilfegruppen etabliert.
Doch viele Betroffene finden nicht in diese Netzwerke hinein, bleiben ohne Versorgung und treffen auf eine Gesellschaft, die sie immer wieder stigmatisiert.
Was fehlt, damit die Reform endlich überall ankommt?