Hirnstimulation ist oft die erste Behandlung, die bei therapieresistenten Depressionen überhaupt anschlägt. Neben der etablierten Elektrokonvulsionstherapie (EKT) helfen auch neuere Verfahren – und das ganz ohne riskante Hirn-OP. Das ist ein wichtiger Fortschritt.
Denn bei fast jeder dritten Person mit Depressionen wirken Antidepressiva und Psychotherapie alleine nicht ausreichend. Noch weiß die Forschung nicht, woran das liegt. Klar scheint nur, dass die Netzwerke im Gehirn dieser Patient*innen wie festgefahren sind.
Hirnstimulation ist wie ein Neustart im Kopf. Damit der Effekt anhält, braucht es zusätzlich zum Beispiel Psychotherapie.