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Tabus – Warum wir sie brauchen und manche brechen

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Von Autor/in Marisa Gierlinger

Tabus sind oft negativ behaftet. Veraltete Gebote, denen wir uns unterordnen. Wer mit ihnen bricht, gilt als mutig und aufgeklärt. Nicht umsonst war "Enttabuisierung" der Schlüsselbegriff in Bewegungen für die Rechte von Frauen, Homosexuellen und anderen Minderheiten. Denn Tabus können stigmatisieren.

Sie ziehen aber auch Grenzen, die nicht verhandelbar sind. Der Schutz von Kindern etwa.

Nur: Woher wissen wir, welche Tabus sinnvoll sind und welche nicht? Und wer entscheidet das? Eines wird dabei deutlich: Tabus spiegeln immer auch die jeweilige Gesellschaft wider.

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