Freitag der 13. – mindestens einmal im Jahr kommt er vor, in manchen Jahren wie 2026, sogar gleich drei Mal.
Die einen bleiben gelassen, die anderen werden vorsichtshalber ein bisschen achtsamer.
Aber welcher Aberglaube steckt heute eigentlich noch in den Köpfen der Menschen?
Warum dieses Datum so mit Bedeutung aufgeladen ist, weiß Karin Bürkert, Kulturwissenschaftlerin an der Universität Tübingen. Auch, wie so ein Aberglaube entsteht und seit wann Freitag, der 13. überhaupt als Unglückstag angesehen wird – nämlich erst seit dem 18. Jahrhundert.
Erika Zöllner aus Reutlingen praktiziert seit mehr als 20 Jahren als Schamanin, also als spirituelle Heilerin, und deutet die Zahl sogar positiv. Ob Freitag der 13. als Unglücks- oder Glückstag gedeutet wird, ist also letztlich Geschmackssache.