Zeit für SWR1 RLP Marvin auch bei uns in die Interview-Bütt zu holen.
SWR1: Marvin, gibt es bei Helga am Freitag ein Public Viewing?
Marvin Hollederer: Das habe ich sie tatsächlich noch gar nicht gefragt, aber ich meine es. Das wäre sicherlich eine coole Aktion, weil die Helga sowieso begeistert ist. Es kann aber auch gut sein - ich habe noch nicht mit ihr gesprochen - dass sie sogar selbst im Saal sitzen wird. Wir schauen mal.
Helga ist vielleicht auch beim Auftritt von Marvin Hollederer dabei
SWR1: Das haben wir uns nämlich auch gefragt. Ist sie vielleicht dann sogar vor Ort und feiert und schunkelt mit auf ihren Hit?
Hollederer: Wenn es so sein wird, wird es auch für mich eine Überraschung, über die ich mich sehr freuen würde.
"Geh ma wieder bei die Helga" bald ein bundesweiter Hit?
SWR1: Das ist ja schon krass, oder? Ihr werdet dann deutschlandweit berühmt - Du und die Helga.
Hollederer: Wir müssen mal gucken, wie dann Helga in ihrer Wirtschaft mit diesem Ansturm zurechtkommt.
Marvin Hollederer und sein Fastnachtshit "Geh ma wieder bei die Helga"
SWR1: Jetzt aber mal zu Deinem Song. Den hast Du selbst geschrieben und damit auch den Fastnachtssongwettbewerb in Mainz gewonnen. Hast Du da schon gespürt, hier entsteht was Großes?
Hollederer: So leicht. Ich konnte es in dem Moment noch gar nicht so fassen. Ich war erst mal nur begeistert, dass ich überhaupt die Möglichkeit hatte, dabei zu sein. Damit war ich eigentlich schon bedient. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht. Dass ich das Ding dann gewonnen habe, war natürlich noch mal so das i-Tüpfelchen obendrauf. Und ab dann ging es in der ganzen Fastnachtskampagne so ziemlich rund.
SWR1: Und dann auch gar nicht damit gerechnet, dass Du jetzt in der Fernsehfastnacht dabei bist …
Hollederer: Nee, damit sowieso nicht. Na klar, ich glaub, jeder aktive Fastnachter in Mainz wünscht sich das. Das ist noch mal das Krönchen, was man am Ende aufgesetzt bekommt. Aber fest damit gerechnet habe ich jetzt erst mal nicht.
Marvin Hollederer zum ersten Mal bei "Mainz bleibt Mainz" als Solokünstler
SWR1: Du warst schon mal dabei bei "Mainz bleibt Mainz" als Gitarrist der Band "Handkäs un sei Mussig". Jetzt aber am Freitag solo am Mikrofon - das ist schon noch mal anders, oder?
Hollederer: Es wird auch noch mal eine andere Nummer. Als ich bei "Handkäs" dabei war, war ich halt als Musiker dabei. Ich habe die Lieder nicht selbst geschrieben und das ist jetzt in der Kampagne auch noch mal ein ganz anderes Gefühl, wenn die Leute in den Sälen die Zeilen mitsingen, die ich mir selbst in meinem Räumchen irgendwann mal ausgedacht habe. Das fühlt sich schon anders an.
Rückblick auf Mainz bleibt Mainz 2025