In Gesellschaft essen ist schon netter. Und ich meine, man drückt das Essen auch nicht so in sich rein, wenn man nebenher ein Gespräch hat.
Ute ist 86 Jahre alt und fühlt sich oft einsam. Diesen Frühling ist ihr Bruder gestorben, das macht ihr sehr zu schaffen. Denn er war für sie da, mit ihm hatte sie viel Kontakt. Er war nach dem Tod ihres Mannes vor fünf Jahren eine wichtige Stütze.
Im Alter ist Ute nicht mehr mobil und viel allein zu Hause
Früher war Ute viel unterwegs, heute kann sie das Haus ohne Hilfe nicht mehr verlassen. Um sich weniger einsam zu fühlen, kocht sie jeden Tag für sich und trifft sich ab und zu mit Bekannten. Und immer mal wieder bekommt sie Besuch: „Der Enkel meiner Schwägerin, die im Pflegeheim ist, besucht mich ab und zu. Und dann hat er gesagt, weil ich so traurig bin, hat er mir eine Maus gebastelt, mit rosa Füßen und rosa Schwanz. Das ist doch nett! Damit ich nicht so traurig bin.“
Durch den Fernsehbeitrag hat Ute neue Bekanntschaften geschlossen
Der Beitrag über Ute lief in voller Länge bei „Zur Sache Baden-Württemberg”. Daraufhin haben sich zwei Frauen gefunden, die sich mit Ute getroffen haben. Eine der beiden trifft sich jetzt wohl sogar regelmäßig mit der 86-Jährigen.
Auch die 34-jährige Alex fühlt sich einsam:
Beim Heimat-Walk gegen Einsamkeit überwindet Alex ihre sozialen Ängste
Telefonseelsorge: Hilfe bei Einsamkeit und Sorgen
Falls du dich, gerade jetzt an Weihnachten, auch einsam fühlst: Bei der Telefonseelsorge gibt es Unterstützung. ☎️ 0800 111 0 111 und auch per Mail oder Chat.
Zukunftsängste durch Armut
Trotz guter Ausbildungen haben Maria und Sarah Angst vor der Zukunft, weil das Geld knapp ist. Die Gründe sind unterschiedlich, gemein haben sie, dass sie anonym bleiben wollen.
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