Ich habe mir schon als Kind starke Frauen gewünscht, die actiongeladen durch die Filme stürmen und nicht sexualisiert dargestellt werden.
Shamila wächst gemeinsam mit ihrer alleinerziehenden Mutter, ihrer Oma und ihrer Tante auf. Die Vorbilder und Helden in den Filmen, die sie liebt, sind aber meistens Männer. Als sie selbst ins Filmbusiness einsteigt, merkt sie, dass auch die Branche von männlichen Kollegen dominiert wird.
Als Frau in der Filmbranche
Aber Shamila schlägt sich durch: „Ich habe mir am Anfang immer sehr viele technisch klingende Sätze und Worte überlegt und die von vornherein um mich geworfen. Das war meine Strategie, um mich klar zu positionieren, dass ich das kann, was ich mache. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich genauso wahrgenommen werde wie andere und mich nicht mehr durchpowern muss,“ sagt sie heute.
Gender spielt für mich auch hinter der Kamera eine Rolle. Ich schaue an meinen Sets, dass es ausgeglichen ist, dass es mindestens genauso viele weibliche wie männliche Kolleg*innen gibt.
Die 30-Jährige hat sich dem Action-Genre verschrieben. Ihr Herz schlägt für alles, was knallt, laut ist und visuell beeindruckt – von Science-Fiction über Fantasy bis hin zu Horror- und Zombiefilmen.
Dabei nicht wegzudenken: starke Frauenbilder. „Ich finde es mega wichtig, dass man Frauen nicht sexualisiert darstellt, sondern vielschichtiger zeigt. Und dass Stärke auch nicht nur von Körpern herrührt.“
Im Grunde sei es egal, ob ihre Charaktere männlich, weiblich oder divers seien: „Ich möchte die Lebensrealität darstellen, die ich kenne. Und einfach gesunde Vorbilder erschaffen, für die nächste Generation,“ sagt Shamila.
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