Dann habe ich den Mut gefasst, jetzt oder nie und habe dieses Lädchen in mein Töpferparadies verwandelt.
Sandra ist eigentlich Dolmetscherin und hat mehrere Jahre in der Türkei gelebt. Als sie schwanger wird, zieht sie zurück nach Deutschland. Sie wird Mutter und arbeitet die nächsten Jahre als Angestellte.
Durch ihre Schwiegermutter, die eine Töpferscheibe besitzt, kommt Sandra erstmals mit der Keramik in Berührung. Eine Leidenschaft, die jahrelang nur ihr Hobby bleibt. Bis sie sich die Frage stellt: „Jetzt sind die Kinder aus dem Haus und was machst du dann?"
Mit 50 Jahren beschließt Sandra, ihr Hobby zum Beruf zu machen – für sie der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Sie mietet ein Geschäft, dass viele Jahre leer stand und verwandelt es in ein Keramikgeschäft. Dort verkauft Sandra ihre handgefertigte Keramik und bietet Kurse zum Töpfern an – mit großem Erfolg. Schon im ersten Jahr wurden ihre Kurse viel gebucht.
Sandra geht in der Keramik voll auf. Die Arbeit mit dem Ton erdet sie und sie hat gelernt, im Alltag geduldiger zu sein.
Heute ist sie stolz auf sich, den Weg in die Selbstständigkeit gegangen zu sein und ermutigt andere auf ihre eigene Intuition zu vertrauen.
Egal welches Alter, wenn du den Mut hast, etwas zu ändern in deinem Leben – grad mit dem Beruf – wenn es keinen Spaß macht und du nicht erfüllt bist, dann such dir was anderes.
"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”
Anna aus Stuttgart ist freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin in Teilzeit. Zu ihrem Job gehören Termine wie Babybaden genauso wie Gespräche mit Frauen, die gerade ihr Kind verloren haben. Ein Job mit viel Emotionen, Verantwortung, Dankbarkeit und Frust.
„Wir sind alle näher an einer Behinderung als von einer weg” – Cary setzt sich für Barrierefreiheit ein
84 Menschen aus ganz Deutschland diskutieren über das, was sie bewegt. Das ist das ARD Dialog-Projekt „Was Deutschland verbindet”. Cary aus Tübingen ist dabei, ihr Herzensthema: Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung.
„Dass man bei einer Geburt so sterben könnte, habe ich nicht realisiert.“ Jennys Gebärmutter ist bei der Geburt ihrer Tochter gerissen
Jenny aus Stuttgart hatte bei der Geburt ihrer zweiten Tochter eine Uterusruptur: Ihre Gebärmutter ist gerissen. Sie berichtet über die Geburt und warum sie das Leben heute feiert.
Erzähl uns Deine Story
Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.