„Der Glaube ist für mich wie Ein- und Ausatmen des ganz normalen Lebensvollzuges. Also das ist für mich eine Einheit mit mir selbst.“
Bruder Stephan lebt seit 15 Jahren im Kloster Maria Laach. Das Kloster kennt er von klein an, sein Vater und sein Opa haben hier gearbeitet. Er selbst macht hier eine Gärtnerausbildung. Später wird er Florist und arbeitet mehrere Jahre im Ausland.
„Für mich war ganz klar, dass irgendwann der Konsum mich nicht mehr so glücklich machen kann, wie ich alt werden möchte.“
Heute leitet Bruder Stephan vier Klosterbetriebe. Zwischendurch zieht er sich in sein Atelier zurück und malt – obwohl er farbenblind ist. Nach seinem Eintritt ins Kloster hat er Bildhauerei studiert. Seine Werke geben Einblick in seine Seele. Seine Entscheidung, ins Kloster zu gehen, hat er nie bereut: „Wir verwechseln ganz gerne das Wort Glück mit Zufriedenheit. Und ich sage, es ist beides. Ich bin glücklich und ich bin sehr zufrieden.“
Mehr Heimat
Magdalena hat Endometriose
Erst nach zwölf Jahren Schmerz wird es Magdalena diagnostiziert: Endometriose. So meistert sie ihren Alltag, geprägt von ihrer Krankheit.
Erzähl uns Deine Story
Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.