Matti ist Judokämpfer und hat einen Traum: den schwarzen Gürtel.

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Von Autor/in Leon Ahnesorg

Ein junger Mann steht in einer Sporthalle und lächelt.
Matti steht in der Trainingshalle und lächelt.
Zwei Judoka kämpfen gegeneinander.
Matti bestreitet seinen Prüfungskampf.
Sich freuender junger Mann mit Judo-Anzug und schwarzem Gürtel.
Matti hat den schwarzen Gürtel.

„Judo ist mein Leben. Dafür mache ich alles.“

Schon seit er sechs Jahre alt ist, trainiert Matti im Landauer Judoverein. Anfangs beobachtet er die anderen Kinder- und Jugendlichen bei ihren Übungen erstmal aus der Ferne. Aber schon nach wenigen Monaten steigt er in das Judotraining ein. Heute kann sich der 20-Jährige ein Leben ohne den Kampfsport nicht mehr vorstellen.

Im Verein trainieren Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung. Für geistig behinderte Judokas gibt es eine eigene Prüfungsordnung. Matti hat alle Gürtel-Prüfungen nach den regulären Richtlinien absolviert. Er möchte keine Sonderbehandlungen und hat einen großen Traum: Den schwarzen Gürtel im Judo absolvieren. Und dafür trainiert er so oft er kann. Ein Jahr lang hat sich Matti auf diesen Tag vorbereitet und versucht, sich all die Techniken gut einzuprägen.

„Ich habe jeden Tag mit meinem Trainingspartner geübt und ich bin einfach nur froh, dass wir das bis hierhin gemeinsam durchgezogen haben.“

Auch wenn er sehr aufgeregt ist, versucht er möglichst gelassen in all seine Prüfungen zu gehen und sie einfach durchzuziehen. Konzentriert geht er auch an seine letzte Prüfung. Und – er besteht! Ab jetzt darf Matti den schwarzen Gürtel tragen. Bei allem Ehrgeiz ist Matti eins besonders wichtig: Niemals den Spaß am Judo zu verlieren.

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