Ich fühle mich in Deutschland zu Hause […] und wenn ich in die Heimat fahre, dann fahre ich nach Berlin und nicht in eine Stadt in der Türkei.
Fastenbrechen gegen Diskriminierung
Serpil setzt sich seit über 20 Jahren gegen Diskriminierung ein. Nicht zuletzt, weil sie auch selbst Erfahrung damit macht: „Ich sollte in das Land zurück, aus dem ich gekommen bin. Aber das wird schwierig: Ich komme nämlich aus Deutschland.” Sie organisiert unter anderem jedes Jahr zu Ramadan ein interreligiöses Fastenbrechen mit der Evangelischen Kirche in Remseck zusammen. Der Abend ist dafür da, mit Vorurteilen aufzuräumen, erzählt sie.
Diese Begegnung schafft hier für uns alle noch mal einen eigenen Raum, offen miteinander ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren, zu debattieren.
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"Fasten" - Das haben sicher alle schon gehört. Der Ramadan im Islam und die Fastenzeit im Christentum spielen eine große Rolle. Was bedeuten sie und worin liegt der Unterschied?
Rassismus im Alltag
Wenn Serpil heute Rassismus begegnet, bleibt sie nicht still. Sie spricht die Vorfälle direkt an und ermutigt andere, das Gleiche zu tun: „Wenn ich mich traue, heute ‚Stopp‘ zu sagen, wird sich jemand dann trauen, bei mir ‚Stopp‘ zu sagen, wenn ich diese Erfahrung mache.”
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