Fußball | Bundesliga

Heidenheims Trainer Frank Schmidt: "Müssen über uns hinauswachsen"

In der Bundesliga empfängt der 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr) Eintracht Frankfurt auf dem Schlossberg. Gegen den Champions-League-Teilnehmer hoffen die Schwaben auf einen weiteren Heimerfolg.

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Heidenheims Trainer Frank Schmidt reagiert trotz des schwachen Saisonstarts und dem bitteren Pokal-Aus gegen den Hamburger SV gelassen auf die jüngste Kritik. "Ich weiß schon, wie das funktioniert in der heutigen Gesellschaft - auch im Fußball", sagte der Coach des Tabellenvorletzten am Freitag vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de). "Da ist eine Mannschaft oder vor allem ein Trainer, der auch mal eine Schwäche zugibt - und dann kommt: Oh, jetzt sind sie angeknockt, ratlos, die wissen nicht mehr, was sie tun - schauen wir mal."

Eintracht Frankfurt mit vielen Gegentreffern

Schmidt erinnerte daran, dass sein Team in den vergangenen beiden Liga-Heimspielen gegen Werder Bremen (2:2) und den FC Augsburg (2:1) jeweils doppelt getroffen und vier Zähler geholt habe. Einen ähnlich mutigen Auftritt erhofft sich der Coach auch gegen den Champions-League-Teilnehmer, der in dieser Saison schon 18 Gegentreffer kassiert hat. "Ja, sie haben sehr viele Gegentore bekommen, aber sie schießen auch sehr viele Tore, sind offensiv ausgerichtet", sagte Schmidt. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Frankfurt hat eine hohe Qualität und wir müssen über uns hinauswachsen."

Heidenheim hofft auf Traoré und Kerber

Fraglich sind noch die Einsätze von Omar Traoré und Luca Kerber, die im Pokal-Duell mit dem HSV zur Pause verletzungsbedingt vom Feld mussten. "Ich gehe aber davon aus, dass sie einsetzbar sind", meinte der 51-Jährige Coach des Tabellen-Vorletzten.