Mit ungebrochener Moral möchte der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim nach der Länderspielpause den Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga angehen. "Es gilt, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und alles zu geben", forderte Rechtsverteidiger Omar Traoré nach dem 0:1 beim VfB Stuttgart. "Wir sind nicht untergegangen. Man muss die Moral mitnehmen und hoffen, dass einige verletzte Spieler zurückkommen."
FCH-Kapitän Patrick Mainka: "Wollen beweisen, dass wir drinbleiben können"
Das 0:1 im Schwaben-Duell war die fünfte Niederlage am sechsten Spieltag für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt. Weil Borussia Mönchengladbach beim 0:0 gegen den SC Freiburg punktete, fiel der Ostalb-Club wieder denkbar knapp auf Tabellenplatz 18 zurück.
Fußball | Bundesliga Hart erkämpft: VfB Stuttgart setzt sich knapp gegen den 1. FC Heidenheim durch
Der VfB Stuttgart gewinnt trotz einer über weite Strecken mauen Leistung knapp gegen den 1. FC Heidenheim und springt damit auf Platz vier der Bundesliga-Tabelle.
In Stuttgart hatten die Gäste ein zähes Duell lange offen gehalten. Letztendlich war der Druck des VfB aber immer größer geworden und die Heidenheimer hatten eine verdiente Niederlage kassiert. "Wir müssen effektiver sein und in den Kleinigkeiten noch klarer werden, um solche Spiele in unsere Richtung zu drücken. Da war der VfB klar besser. Aber wenn wir es schaffen, das umzusetzen, bin ich mir sicher, dass wir am Ende um die Klasse kämpfen werden," so FCH-Kapitän Patrick Mainka nach der Partie.
"Ich glaube dennoch, dass wir gezeigt haben, dass wir mithalten können. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir unsere Konter besser ausspielen. Dann bin ich mir sicher, dass wir wieder um Punkte spielen", so Mainka weiter. Allen, die den 1. FC Heidenheim schon abgeschrieben hätten, "wollen wir beweisen, dass wir drinbleiben können", so Mainka zuversichtlich.
Budu Siwsiwadse wird zurückkehren
"Wir bleiben unserem Weg treu. Es war kein Klassenunterschied", sagte Traoré. "Ich glaube in den Spielen vom ersten Spieltag an bis jetzt haben wir uns gesteigert." Der einzige Sieg der bisherigen Saison war dem letztjährigen Conference-League-Teilnehmer beim 2:1 gegen den FC Augsburg vor einer guten Woche gelungen.
Nach der Länderspielpause geht es gegen Clubs aus dem Tabellen-Mittelfeld weiter. Am 18. Oktober hat der FCH Werder Bremen zu Gast, eine Woche darauf reist das Team zur TSG Hoffenheim. Für den Neustart wird Schmidt wieder auf den bisher Rot-gesperrten Stürmer Budu Zivzivadse setzen können. Gerade in der Offensive waren dem Coach zuletzt die Alternativen ausgegangen. Auch auf die Rückkehr der verletzten Mathias Honsak und Marvin Pieringer kann er neben anderen hoffen.