Bundesliga

Heidenheim unter Zugzwang: Rückkehrer sollen lahme Offensive beflügeln

Die personelle Lage beim 1. FC Heidenheim entspannt sich. Für die Partie gegen Bremen ruft Frank Schmidt ein klares Ziel aus - denn auf der Ostalb gab es bislang erst einen Sieg.

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Auch dank frischer Offensivkräfte hofft der 1. FC Heidenheim gegen den SV Werder Bremen am Samstag (15:30 Uhr, live im Audiostream auf sportschau.de) auf seinen zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga. Durch die Rückkehr des zuletzt gesperrten Budu Zivzivadze und des lange angeschlagenen Mathias Honsak habe er wieder "ganz andere Möglichkeiten", sagte Trainer Frank Schmidt, "auch, was Präsenz, Körperlichkeit und Erfahrung betrifft."

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Der 1. FC Heidenheim zeigt im Spiel eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Saisonauftakt, geht bei RB Leipzig aber trotzdem leer aus.

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Schmidt appelliert an die Heidenheimer Fans

Marvin Pieringer trainiert nach seiner langwierigen Fußverletzung ebenfalls wieder voll mit der Mannschaft, scheint gegen die Hanseaten aber noch keine Startelf-Option zu sein. Heidenheim hat in der laufenden Saison erst drei Punkte geholt und dabei nur vier Tore geschossen - die wenigsten der Liga.

Auf die öffentliche Kritik an der derzeitigen Leistung, reagierte FCH-Coach Schmidt mit klaren Worten: "Wenn's mal nicht läuft, ist hier auf der Ostalb nur noch ganz wenig drin im Glas. Deshalb ein kleiner Appell nach draußen: Es gehört dazu, dass mal Sand im Getriebe ist. Es wird jedes Jahr schwerer für uns in der Bundesliga. Gerade jetzt müssen wir mehr zusammenhalten."

Bislang einziger Sieg wurde überschattet von schwerem Unfall

"Wir sind jetzt schon in einer schwierigen sportlichen Situation", räumte der 51-jährige Schmidt ganz offen ein. Gegen Werder brauche sein Team "idealerweise drei Punkte, um nicht abreißen zu lassen". Der Coach hofft auf einen ähnlich couragierten Auftritt seiner Mannschaft wie beim bislang einzigen Saisonsieg vor drei Wochen gegen den FC Augsburg (2:1). Die Freude sei damals getrübt worden, sagte Schmidt. "Es wäre schön, wenn wir nach dem Spiel mit unseren Fans nun etwas nachholen könnten."

Kurz vor dem Ende der Partie gegen Augsburg hatte es im Stadion einen tragischen Unfall gegeben. Ein Fan war vom Zaun in den Innenbereich gestürzt und anschließend schwer verletzt per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden.

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Lena Bergmann
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