Die Enttäuschung saß tief beim 1. FC Kaiserslautern nach der 1:2-Niederlage bei der SV Elversberg. Nicht nur schmerzte das späte Siegtor der Saarländer in der Nachspielzeit, auch der spielerische Auftritt der Roten Teufel hinterließ einen unschönen Nachgeschmack. Trainer Torsten Lieberknecht betonte am Tag danach im Gespräch mit SWR Sport, dass es wichtig sei, in der Analyse "sachlich zu bleiben." Gerade im Spiel mit dem Ball wünscht sich der Coach ein "befreiteres Fußballspielen", das er und sein Trainerteam nun auch einfordern werde.
Ein Sieg und zwei Niederlagen aus drei Ligaspielen
Aus den ersten drei Spielen der neuen Zweitliga-Saison holte der FCK drei Punkte. Niederlagen gegen Hannover und Elversberg stehen dem 1:0-Sieg gegen Schalke 04 gegenüber. Der Auftritt in der ersten Runde des DFB-Pokals beim RSV Eintracht (7:0) ließ einen Trend in die richtige Richtung vermuten, das Spiel in Elversberg musste nun wieder als Rückschritt eingeordnet werden. Besonders im Offensivspiel. Nun soll im kommenden Duell mit dem SV Darmstadt 98 (Sonntag, 31. August, 13:30 Uhr) wieder der spielerische Turnaround geschafft werden.
Für Coach Lieberknecht ist es das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber. Etwas mehr als drei Jahre - von Juli 2021 bis September 2024 - war Lieberknecht Cheftrainer der Lilien. Nun kommt es zu einer durchaus kuriosen Konstellation. "Letztes Jahr war in Elversberg mein letztes Spiel, bevor ich in Darmstadt zurückgetreten bin. Wir haben gerade auch in Elversberg gespielt und jetzt kommt mein Ex-Verein hier hin. Das ist mal wieder der Fußball, der die Geschichten schreibt", sagt der 52-Jährige.
FCK-Coach Lieberknecht: "Wollen das Spiel gewinnen"
Lieberknecht ist es wichtig, nach der Niederlage im Saarland eine Reaktion zu zeigen. "Wir wollen das Spiel gewinnen", sagt der Trainer der Pfälzer selbstbewusst. Darmstadt sei gut drauf, aber: "Schalke 04 war auch gut drauf, als sie hierher gekommen sind. Sie waren auch mit einem Erfolgserlebnis gestartet aber wir konnten es für uns gestalten. Wir werden da sein."
Verzichten muss Lieberknecht auf Simon Asta, der sich früh im Spiel in Elversberg eine Kreuzbandverletzung zugezogen hatte und bis zum Jahresende ausfallen wird.