Es habe mehrere persönliche Gespräche gegeben, wodurch die Differenzen nach Clubangaben ausgeräumt werden konnten, teilte der FCH am Montag (11.08.2025) mit. Man wolle nun wieder "gemeinsam nach vorn" blicken.
Heidenheim am Samstag im DFB-Pokal in Bahlingen
Die Heidenheimer hatten vor zwei Wochen Keeper Ramaj von Borussia Dortmund als neue Nummer eins ausgeliehen. Der Transfer und vor allem Müllers öffentliche Reaktion via Instagram darauf hatten beim Ostalb-Club für eine ungewohnte Unruhe gesorgt. Am kommenden Samstag (16.08.2025, 15:30 Uhr) tritt das Team von Trainer Frank Schmidt in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Bahlinger SC an.
"Ich war enttäuscht und habe anschließend mit meinem Posting meine Sichtweise dargestellt. Meine Absicht war es nicht, dass daraus Unruhe entsteht - sondern nur, meinen Standpunkt mitzuteilen", erklärte Müller, der in den vergangenen Jahren unangefochtener Stammkeeper des FCH war.
FCH räumt Torwart-Thema "endgültig aus der Welt"
Für ihn sei die Sache nun "endgültig aus der Welt", meinte der 34-Jährige. Auch in Zukunft würden Team und Verein für ihn an oberster Stelle stehen.
Die von Schmidt, Vorstandschef Holger Sanwald sowie Torwarttrainer Bernd Weng getroffene Entscheidung habe "erwartungsgemäß unterschiedliche Sichtweisen und Diskussionen bei Fans und Medien nach sich gezogen", sagte FCH-Boss Sanwald. Man habe sich mit Müller ausgesprochen und gemeinsam entschieden, das Thema damit "endgültig abzuschließen".
Wechselt Müller eines Tages in die USA?
Der Routinier habe sich "in den vergangenen Tagen als absoluter Teamplayer präsentiert, so wie wir ihn kennen". Müller bleibe, so Sanwald weiter, "auch in veränderter Rolle ein wichtiger Erfolgsfaktor" für den FCH.
Die Heidenheimer hatten die Leihe von Ramaj unter anderem mit einem möglichen Wechsel Müllers in die USA begründet. Der Torwart hatte sich in einem Instagram-Post anschließend verwundert darüber gezeigt, der Club dann wiederum irritiert von Müllers Vorgehen gewirkt.
(Noch) Kein Angebot aus der MLS
Dass er sich grundsätzlich vorstellen könne, einmal in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) zu spielen, hatte Müller schon in der Vergangenheit kundgetan. Er sprach dabei aber nicht von einem konkreten Angebot.
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Torhüter Diant Ramaj kam aus Dortmund zum 1. FC Heidenheim. Mit dieser Leihe will er sich für die DFB-Elf empfehlen.