Bis 2027 läuft Eichners Vertrag im Wildpark zwar noch, aber bereits ab Juli diesen Jahres könnte es ohne den 43-Jährigen weitergehen. Wie die "Bild"-Zeitung am Ostermontag (06.04.2026) berichtete, wolle sich der Club schon im Sommer von Eichner trennen. Auch laut dem "kicker" (Stand: Nachmittag des 07.04.) soll intern die Entscheidung gefallen sein, dass der KSC und Eichner ab Saisonende getrennte Wege gehen. Am späten Dienstagabend (07.04.) berichteten die "Badischen Neuesten Nachrichten" darüber, dass zwischen Verein und Coach noch einmal Gespräche stattgefunden hätten, die aber an einer Trennung im Sommer nichts geändert hätten.
Gespräche mit Eichner, aber keine Entscheidung
Nach Informationen von SWR Sport (Stand: Mittag des 07.04.2026) befinden sich Clubleitung und Trainer aktuell in Gesprächen. Aber: Eine Entscheidung, wie es weitergeht, gab es demnach noch nicht.
Auch Eichners Berater meldet sich zu Wort
Eichners Berater Ronny Zeller dementierte am Dienstag ebenfalls eine anstehende Vertragsauflösung. "Christian Eichner hat einen gültigen Vertrag bis 2027 und wird deswegen dem KSC auch weiterhin zur Verfügung stehen", sagte er.
Die "Badischen Neuesten Nachrichten" spekulieren indes bereits über einen möglichen Nachfolger: Demnach soll sich der KSC eine Zusammenarbeit mit Tobias Strobl vorstellen können. Der 37-Jährige steht aktuell an der Seitenlinie des Drittliga-Topteams SC Verl, besitzt dort aber offenbar eine Ausstiegsklausel.
Eichner nicht zum ersten Mal im Fokus
Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, das rund um den Karlsruher Wildpark über die Zukunft Eichners sowie über eine Veränderung auf der Trainerposition spekuliert wird. Nach der 1:5-Niederlage in Nürnberg im Februar stand Eichners Rauswurf knapp eineinhalb Tage im Raum, ehe sich Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann in einem Klub-Statement zu seinem Trainer bekannte.
Zweitligist trennt sich von Co-Trainer KSC-Trainer Eichner nach Bajramovic-Aus: Habe "den wichtigsten Menschen verloren"
Bei den Fans des Karlsruher SC und auch Spielern herrscht weiter Rätselraten zu den Hintergründen der Trennung von Co-Trainer Bajramovic. Trainer Christian Eichner macht das Aus zu schaffen.
"Ich verstehe die Enttäuschung der Fans und den Wunsch nach Veränderung. Auch der Verein weiß, dass etwas passieren muss. Trotzdem gilt es, keine emotionalen und gegebenenfalls überstürzten Entscheidungen zu treffen", hatte Eggimann damals in einer Vereinsmitteilung erklärt. Die Bewährungsprobe für Eichner resultierte umgehend in einem 3:1-Heimerfolg gegen Holstein Kiel.
Unruhe beim KSC schon nach Co-Trainer-Rauswurf
Weit mehr als nur Nebengeräusche hatte es auch gegeben, als sich der Zweitligist im Dezember überraschend von Co-Trainer Zlatan Bajramović trennte. Neun Jahre lang hatte Bajramović an der Seite von Eichner gestanden. Der Chefcoach kritisierte seinerzeit den Rauswurf und erklärte, dass er "den wichtigsten Menschen" in seinem direkten Umfeld verloren habe.
Eichner hatte den KSC im Februar 2020 übernommen und die damals abstiegsbedrohte Mannschaft vor dem Gang in die 3. Liga bewahrt. Nach über sechs Jahren an der Seitenlinie der Karlsruher ist er aktuell noch der dienstälteste Zweitligacoach.
Sechs Jahre beim Karlsruher SC Trainer-Jubilar Christian Eichner: "Gott sei Dank habe ich auf meine Frau gehört"
Trainer Christian Eichner feiert am Dienstag sein sechsjähriges Trainerjubiläum beim Karlsruher SC. Im Interview mit SWR Sport blickt er zurück auf bewegte Jahre in Blau-Weiß.