Fußball | Bundesliga

Sportvorstand Christian Heidel: "Müssen wieder Mainz-05-Stil auf den Platz bringen"

Der 1. FSV Mainz 05 steht in der Bundesliga nach sechs Spieltagen im Tabellenkeller. Sportvorstand Christian Heidel sieht die Situation kritisch, verweist aber auch auf schwierige Phasen in der Vergangenheit.

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Sportvorstand Christian Heidel sieht trotz der Krise des 1. FSV Mainz 05 die Grundstimmung im Verein "null Komma null" beeinträchtigt, gibt aber zu, dass man in der aktuellen Situation wachsam sei. "Wir ziehen natürlich nicht jubelnd durch die Stadt. Es gibt aber nicht mal den Ansatz von innerer Unzufriedenheit oder schlechter Atmosphäre", sagte der 62-Jährige gegenüber der VRM-Gruppe.

Heidel räumte zudem ein: "Im Umfeld bei den Fans passiert das etwas schneller." Er sage den Menschen seit mehr als 20 Jahren das Gleiche, so Heidel: "Wenn man Fan von Mainz 05 ist, wird man auch schwierige Phasen erleben. Das gehört zu unserer Geschichte (...). Wir haben gerade in der Bundesliga eine schlechte Phase und die stehen wir zusammen durch. Das ist Mainz 05."

Bo Henriksen "soll sich nicht verändern"

Der Conference-League-Teilnehmer hat nach sechs Bundesliga-Spieltagen nur vier Punkte auf dem Konto und liegt auf dem 16. Tabellenplatz. Zuletzt setzte es für die Mannschaft von Trainer Bo Henriksen eine 0:4-Klatsche beim Aufsteiger Hamburger SV. Die nächste Herausforderung in der Liga wartet am 18. Oktober gegen Vizemeister Bayer Leverkusen.  

Zur Situation des dänischen Chefcoaches sagte Heidel: "Ich formuliere keine öffentlichen Erwartungshaltungen an unser Trainerteam, das muss ich auch nicht." Man sei in ganz engem Austausch. "Bo soll sich nicht verändern. Er ist schon bis an die Grenze engagiert, wenn ich sehe, wie viele Gespräche er führt, wie er alle motiviert - und trotzdem verlieren wir ab und zu mal ein Fußballspiel." 

Christian Heidel: "Kleine Krise"  

Grundsätzlich könne man schon von einer "kleinen Krise" sprechen. Man sei "von unserem ursprünglichen Spielstil, der uns bis hierin gebracht hat, weggekommen, wir müssen wieder die Gegner attackieren, pressen, vertikal nach vorn spielen", sagte Heidel und forderte: "Wir müssen wieder den Mainz-05-Stil auf den Platz bringen."

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Johann Schicklinskii

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