Irres Remis gegen die TSG

VfB Stuttgart feiert die "almost Mission Impossible" in Hoffenheim

Lange sah es so aus, als würde Hoffenheim dem VfB Stuttgart im Kampf um die Champions League drei Punkte abringen. Doch der VfB glich spät aus und zeigte sich mit breiter Brust.

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Stand

Von Autor/in Maximilian Springer

Am Samstag-Nachmittag um 17:34 Uhr hallte ein lauter Freudenschrei durch den Kraichgau. Tausende mitgereiste Fans des VfB Stuttgart lagen sich in der Hoffenheimer Arena in den Armen und bejubelten Tiago Tomas' Treffer zum 3:3 gegen die TSG Hoffenheim wie einen Sieg. Verständlicherweise, sah es doch über weite Teile des Spiels so aus, als würde Hoffenheim den VfB schlagen und einen wichtigen Sieg im Kampf um die Champions League feiern.

Der VfB zeigte gegen Hoffenheim nicht sein bestes Spiel. Die TSG war gefährlicher, wirkte wacher und nach dem Doppelpack von Andrej Kramaric mussten die Schwaben einem 1:3-Rückstand hinterherlaufen. Ermedin Demirovics Anschlusstreffer zum 2:3 in der 64. Spielminute folgte der Platzverweis für VfB-Kapitän Atakan Karazor nach einem groben Foulspiel an Fisnik Asllani (69.). Der K.o. für die Schwaben? Im Gegenteil, nach dem Platzverweis spielte der VfB seinen Fußball in dieser Partie, am Ende dieser Phase stand Tomas' Ausgleichstreffer.

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Ermedin Demirovic: "Sind auch in Unterzahl in der Lage, ein Tor zu machen"

Torschütze Demirovic bezeichnete den Zähler, den der VfB dem direkten Konkurrent um die Champions League abrang, als "richtigen Big Point". "Für das Ziel, das wir alle vor Augen haben, ist so ein Punkt extrem wichtig", sagte der Stürmer mit Blick auf die Königsklasse. In der ersten Hälfte sei das Spiel seiner Mannschaft "nicht gut" gewesen.

Sonderlob für VfB-Keeper Alexander Nübel

Aber davon und auch durch den späteren Platzverweis von Karazor habe sich die Mannschaft nicht verunsichern lassen. "Wir sind sehr selbstbewusst in unseren Abläufen und wir wissen, dass wir auch in Unterzahl immer in der Lage sein können, ein Tor zu machen", resümierte der Bosnier. Außerdem lobte er den starken VfB-Torhüter Alexander Nübel. Mit einem weiteren Treffer für Hoffenheim wäre das Spiel "wahrscheinlich vorbei" gewesen. "Aber dafür haben wir auch einen der besten Torhüter Deutschlands", sagte Demirovic.

Sebastian Hoeneß lobt den starken Glauben seiner Mannschaft

Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß pflichtete Demirovic im SWR-Interview bei. Die Aufholjagd von 1:3 auf 3:3 bezeichnete der Trainer als "almost Mission Impossible". "Aber die Jungs haben halt bis zum Schluss geglaubt. Das hat man gesehen", lobte der Coach. "Es ist alles möglich, du musst an dich glauben, du musst weitermachen. Das werden wir mitnehmen, aber auch die Tatsache, dass wir besser spielen müssen, als wir es dann am Ende gemacht haben."

Nächstes Top-Spiel steht dem VfB Stuttgart bereits bevor

Auf den VfB Stuttgart kommt jetzt nämlich das nächste Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den vierten Tabellenplatz zu. Am Samstag (9.5., 15:30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de) treffen die Schwaben zu Hause auf Bayer 04 Leverkusen. Genau wie Stuttgart und Hoffenheim haben die Leverkusener 58 Punkte. Der Kampf um die Champions League geht also gerade erst so richtig los.

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Maximilian Springer