Stuttgart vor Mainz-Doppel

"Sehr enttäuscht" - VfB-Frust vor Doppel-Duell gegen Mainz

Die Stuttgarter haben derzeit nur in der Liga Spaß. Die Europa-League-Niederlage in Istanbul weckt Erinnerungen an jene in Basel. Nun geht's gleich zweimal gegen Mainz.

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Stand

Der Tross des VfB Stuttgart verließ den türkischen Fußball-Hexenkessel reichlich bedröppelt. "Sehr enttäuscht" sei man über diese seiner Meinung nach "nicht notwendige" 0:1 (0:1)-Niederlage bei Fenerbahce Istanbul, sagte Trainer Sebastian Hoeneß. "Natürlich ist Enttäuschung da", gab auch VfB-Verteidiger Jeff Chabot gegenüber SWR Sport zu.

Viel Zeit zur Frustbewältigung bleibt nicht. "Da wird eine Nacht drüber geschlafen, ausgewertet, analysiert und dann geht es am Sonntag weiter", so Vorstand Sport Fabian Wohlgemuth am Donnerstag gegenüber SWR Sport. Denn nach der Europa League ist vor der Bundesliga. In der geht es für den Tabellendritten am Sonntag (17.30 Uhr/im Audio-Livestream) gegen den 1. FSV Mainz 05 weiter. Ein "sehr wichtiges Spiel", wie Torhüter Alexander Nübel meinte. Die Serie von zuletzt vier Liga-Siegen nacheinander wolle man gegen die Rheinhessen, die nur drei Tage später im DFB-Pokal schon wieder warten, unbedingt "am Leben halten", erklärte der Schlussmann der Schwaben.

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Wenig Grund zur VfB-Freude in der Euro League

So gut es national läuft, so wenig Grund zur Freude hatte der VfB zuletzt auf der europäischen Bühne. Die Niederlage in Istanbul war bereits die zweite im dritten Spiel der Europa-League-Ligaphase. "Abgerechnet wird nach acht", betonte Trainer Hoeneß - wohlwissend allerdings, dass der Druck vor dem Duell mit Feyenoord Rotterdam am 6. November nun schon etwas zugenommen hat. Das weiß auch Fabian Wohlgemuth, der für die kommenden Spielen mehr "Dinge" fordert, die "für Gegenspieler unangenehm sind." Man brauche etwas "mehr Punch, mehr Durchsetzungsvermögen und vielleicht ein bisschen mehr Abgeklärtheit", so Wohlgemuth.

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Bei Fenerbahce, wo sie von den heißblütigen Fans über die komplette Spielzeit gnadenlos ausgepfiffen wurden, haderten die Stuttgarter einmal mehr mit ihrer Chancenverwertung. Die letzte Durchschlagskraft fehlte - ähnlich wie bei der 0:2-Pleite am vorangegangenen Europapokal-Spieltag beim FC Basel. Auch der nach einem Videocheck wieder zurückgenommene Elfmeter, der die Chance zum Ausgleich gebracht hätte, stieß Coach Hoeneß auf. Er könne diese Entscheidung "nicht nachvollziehen", sagte er.

Stiller im Mittelpunkt der Diskussionen

Am Knöchel von Angelo Stiller habe man sehen können, dass es einen Kontakt gegeben habe. Letztlich sei es, so Hoeneß, eine "spielentscheidende Szene, die falsch bewertet wurde". Auch an der anderen war Stiller beteiligt. Den Elfmeter, den Kerem Aktürkoglu in der 34. Minute zum Sieg der Gastgeber verwandelte, hatte der Mittelfeldmann verschuldet - an einem aus Stuttgarter Sicht rundum gebrauchten Abend.

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Pirmin Styrnol

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