Schon vor dem Spiel war klar: Hier ist Feuer drin. Für die Gladiators Trier geht’s um die Playoff-Plätze, für die Towers Hamburg ist der Abstieg noch nicht vom Tisch. Zuerst vergab Trier ordentlich Chancen, aber drehte zum Ende des zweiten Viertels auf. Die Gladiators hielten Hamburg über das dritte und vierte Viertel hinweg auf Abstand und gewinnen am Ende mit 101:92
Viele vergebene Chancen auf Trierer Seite
Das Spiel startete direkt mit einem wilden Schlagabtausch. Die ersten drei Punkte der Partie lieferte Triers Steven Ashworth. Hamburg legte kurz darauf aber nach. Trier machte es offensiv eigentlich gut, spielte sich viele Chancen heraus und stahl den Hamburgern ziemlich oft den Ball - doch der wollte im ersten Viertel einfach nicht in den Korb. Viele Versuche von der Dreipunktelinie zu treffen, scheiterten.
Trier dreht kurz vor der Pause auf
Im zweiten Viertel heizte die Stimmung in der Arena in Trier ordentlich auf. Nicht zuletzt, weil die Schiedsrichter das Spiel ziemlich häufig unterbrachen. Während die Partie zuerst ziemlich ausgeglichen wirkte, drehte das Team von Coach Jacques Schneider in den letzten Minuten vor der Pause nochmal ordentlich auf. Allein Behnam Yakhchali traf drei Mal von der Dreipunktelinie, Jordan Roland sorgte für zwei weitere Dreier. Mit einer 55:48 Führung ging es in die Pause.
Steven Ashworth muss verletzt runter
Mitte des zweiten Viertels ereilte Trier dann das Verletzungspech. Steven Ashworth ging zu Boden und musste behandelt werden. Für den 25-Jährigen ging es nicht mehr weiter. Er humpelte verletzt vom Feld und hat sich möglicherweise eine Bänderverletzung eingehandelt, sagte ein Sprecher nach dem Spiel.
Trier hält Hamburg auf Abstand
Trier machte zum Start der zweiten Halbzeit da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten und hielten die Führung - Nolan Adekunle sorgte nach gut einer Minute für den ersten Dreier des dritten Viertels. Danach hielten sie die Gäste auf Abstand und sicherten die dauerhafte Führung im zweiten Teil des Spiels. Nicht zuletzt wegen einer echt starken Teamleistung. Fünf der Trierer Spieler punkteten zweistellig. Darunter Jordan Roland mit 25 Punkten sowie Cay Guillozet und Marten Linßen mit jeweils 16 Punkten. Am Ende brachte Trier das Spiel mit 101:92 über die Ziellinie und sammelt wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.
Basketball | BBL Gladiators Trier gewinnen bei den Löwen Braunschweig
Die Gladiators Trier konnten sich in einem packenden Spiel mit 106:97 gegen das Tabellenschlusslicht aus Braunschweig durchsetzen.
Nächstes Spiel gegen Hamburg am Sonntag
Am kommenden Sonntag treffen die beiden Mannschaften gleich noch einmal aufeinander – dann in Hamburg. Die Partie war Mitte Januar abgesagt worden, weil zu viel Schnee auf dem Dach der Hamburger Spielstätte gelegen hatte. Die Halle war damals vorsorglich gesperrt worden. Los geht’s um 18 Uhr.