Es war ein wegweisendes Spiel für beide Mannschaften, das die Gladiators Trier mit 106:97 Punkten für sich entscheiden konnten. Für die Gladiators geht es damit weiter um den Einzug in die Playoffs, während die Braunschweiger mitten im Abstiegskampf stecken.
Packendes Spiel auf Augenhöhe
Beide Teams kamen aus einer Serie mit je drei Niederlagen. Die Trierer starteten ohne Veränderung im Vergleich zur knappen Heimniederlage gegen Heidelberg: Steven Ashworth, Marten Linßen, Jordan Roland, Urald King und Nolan Adekunle bekamen wieder das Vertrauen von Trainer Jacques Schneider in der Starting Five.
Die Braunschweiger konnten in den letzten zehn Spielen nur einmal gewinnen. Dennoch erwischten sie den besseren Start. Triers Clay Guillozet verpasste am Ende des ersten Viertels knapp den Ausgleich. Auch wenn er den Ball im Korb unterbrachte, hatte er ihn beim Buzzer noch in den Händen. Auf Seiten der Trierer spielte sich immer wieder Steven Ashworth als Ballverteiler in den Vordergrund, dennoch gingen die Trierer nach einem ebenfalls sehr ausgeglichenen zweiten Viertel mit einem 37:43-Rückstand in die Pause.
Trier zur Pause in Rückstand
Auch nach der Pause kamen die Löwen aus Braunschweig zunächst besser ins Spiel, die Trierer gerieten im dritten Viertel erstmals mit mehr als zehn Punkten in Rückstand. Teilweise vergaben die Gladiators ihre Chancen auch zu leichtfertig - beispielsweise der sonst stark spielende Ashworth, der frei vorm Korb einen Dreier versuchte und verfehlte.
Nach einer kleinen Aufholjagd im dritten Viertel kamen die Trierer durch zwei Freiwürfe von Nolan Adekunle wieder zum Ausgleich. Diesmal spielten die Gladiators stark weiter und gingen durch weitere Freiwürfe von Maik Zirbes mit einer 68:60-Führung in die letzten zehn Minuten.
Gladiators Trier trumpfen im letzten Viertel nochmal auf
Das letzte Viertel begann wie das dritte endete - mit Freiwürfen für Maik Zirbes, die der 36-Jährige auch verwandeln konnte. Nach seinen Treffern stand die erste Zehn-Punkte-Führung für die Trierer auf der Anzeigetafel. Und das war der Startschuss für einen explosiven Schlussspurt. Die Trierer spielten groß auf, in der Offensive funktionierte fast alles und die Defensive stand sicher und kompakt. Die Braunschweiger konnten das Tempo der Trierer nicht mehr mitgehen, ein letztes Aufbäumen des Tabellenletzten kam zu spät. Kurz vor Schluss knackten die Gladiators die 100-Punkte-Marke und gewannen das Spiel in Braunschweig mit 106:97.
Die Gladiators können nach dem Sieg wieder von den Playoffs träumen, während die Braunschweiger weiter mitten im Abstiegskampf stecken. Für die Trierer geht es am Mittwochabend mit einem Heimspiel weiter. Wieder geht es gegen einen Abstiegskandidaten, Tip-Off in der SWT-Arena gegen die Hamburg Towers ist um 20:00 Uhr.