DEL-Finale

Adler Mannheim verlieren erstes Spiel gegen Berlin deutlich

Die Adler Mannheim mussten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft einen Rückschlag hinnehmen. Die Kurpfälzer verloren ein spektakuläres erstes Finalspiel gegen die Eisbären Berlin.

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Stand

Von Autor/in Maximilian Springer

Die Adler Mannheim haben das erste Spiel der DEL-Finalserie mit 3:7 (0:3, 0:2, 3:2) gegen die Eisbären Berlin verloren. Das Team von Trainer Dallas Eakins war gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt in zwei Dritteln chancenlos. Erst im Schlussdrittel starteten die Adler eine Aufholjagd.

Für die Berliner schossen Liam Kirk (8. und 58. Spielminute), Jean-Sébastien Dea (11.), Lester Lancaster (19.), Ty Ronning (35.), Markus Vikingstad (36.) und Marcel Noebels (57.) die Tore. Für die Adler trafen Kris Bennett (42.), Alexander Ehl (48.) und Luke Esposito (56.). In der Best-of-Seven-Finalserie legen Eisbären damit eindrucksvoll vor und gehen 1:0 in Führung.

Eisbären überrollen Adler im ersten Drittel

In der ausverkauften Mannheimer Arena ging es für die Adler eigentlich gut los. Nach nur zwei Minuten waren die Gastgeber erstmals in Überzahl, der Berliner Eric Mik musste nach einem Beinstellen gegen Maximilian Heim vom Eis. Adler-Stürmer Matthias Plachta probierte es in der anschließenden Power-Play-Phase mit einem Handgelenkschuss, war mit seinem Versuch aber nicht erfolgreich.

Besser machten es die Berliner. Mannheims Tom Kühnhackl musste wegen Stockschlags in der siebten Minute das Eis verlassen. Liam Kirk traf wenige Sekunden später in Überzahl ins Mannheimer Tor - 1:0 für Berlin. Bei dieser knappen Berliner Führung sollte es nicht lange bleiben. Nur drei Minuten später schoss der Kanadier Jean-Sébastien Dea sein erstes Play-Off-Tor und damit das 2:0. Die Adler versuchten zwar den Anschluss wieder her zu stellen, schossen oft aufs Berliner Gehäuse. Doch die Scheibe wollte einfach nicht ins Netz. Gnadenlos effizient waren dagegen die Berliner. Les Lancaster erzielte das 3:0 für die Eisbären in der 19. Minute - es war erst der sechste Torschuss der Eisbären.

Doppelschlag besiegelt Adler-Niederlage

Wer glaubte, dass die Adler ihre Qualität im zweiten Drittel in Tore ummünzen würden, sah sich getäuscht. Stattdessen spielten die Eisbären jetzt nicht nur effizient, sondern auch hochklassig. Ein Doppelschlag in der 35. und 36. Minute durch die Eisbären entschied die Partie für die Gäste. Ty Ronning und Markus Vikingstad trugen sich in die Torschützenliste ein. Adler-Verteidiger Dan Renouf brannten nach dem 0:5 die Sicherungen durch. Für seine Attacke gegen Yannick Veilleux musste er für zehn Minuten auf die Strafbank.

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Adler brechen den Tor-Bann erst im Schlussdrittel

Zu Beginn des Schlussdrittels wechselten die Adler auf der Torwartposition. Maximilian Franzreb wurde nach fünf Gegentoren durch Johan Mattsson ersetzt. In der 42. Minute keimte dann nochmal zarte Hoffnung bei den Adlern auf: Stürmer Kris Bennett schaffte es endlich, den starken Eisbären-Torhüter Jonas Stettmer zum 1:5 zu überwinden. Die Eisbären schwächten sich wenig später selbst: Kai Wissmann fuhr einen harten Check gegen den Mannheimer Leon Gawanke, der hart gegen die Bande prallte. Die Schiedsrichter sprachen eine Große Strafe gegen den Berliner aus, der das Eis für den Rest der Partie verlassen musste.

Alexander Ehl schoss in dieser starken Phase der Adler das 2:5 für die Gastgeber. Der deutsche Nationalspieler versenkte den Puk stark im linken Eck des Berliner Tors (48.). Fünf Minuten vor Spielende ging Mannheim dann volles Risiko. Goalie Johan Mattsson ging zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Luke Esposito nutzte die Überzahl noch zum viel umjubelten 3:5 für die Adler (56.), doch wenig später machten die Eisbären mit zwei Treffern ins verwaiste Mannheimer Tor den Sack zu.

Am Sonntag (26.04., 16:00 Uhr) geht die Serie in Berlin weiter. Dann wollen die Adler ausgleichen, um den Traum von der Deutschen Meisterschaft nicht aus den Augen zu verlieren.

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