Dry January: Was die Alkoholpause bewirken kann

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Einen Monat lang keinen Alkohol trinken. Der sogenannte "Dry January" ist in vollem Gange. Gleichzeitig deuten Studien darauf hin, dass vor allem junge Menschen heute später oder gar nicht mehr mit dem Trinken beginnen. In der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen hat inzwischen fast ein Drittel noch nie Alkohol getrunken. Auch gesellschaftlich sei es akzeptierter geworden, Alkohol abzulehnen, sagt Barbara Schneider, Chefärztin für Abhängigkeitserkrankungen an der LVR-Klinik Köln.

Positive Effekte über den Januar hinaus

Aus medizinischer Sicht profitiert der Körper von jeder Trinkpause. Menschen, die beim Dry January mitmachen, berichten von besserem Schlaf und gesteigertem seelischem Wohlbefinden, auch Leberwerte können sich kurzfristig verbessern. Besonders wichtig ist laut Schneider aber der langfristige Effekt: Viele Teilnehmende setzen sich bewusster mit ihrem Konsum auseinander und erleben, dass sie selbst Kontrolle darüber haben. Dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit könne dazu führen, dauerhaft weniger Alkohol zu trinken und genau darin liege die eigentliche Stärke des Dry January.

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