Keine Tomahawk-Marschflugkörper: Was das für Deutschland bedeutet

Donald Trump sorgt wieder für Verunsicherung. Die Ankündigung, doch keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren, halten viele Experten für ein Problem, da diese als Abschreckung gegenüber Russland dienen könnten.

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Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, sieht den Grund darin liegen, "dass die USA diese Raketen im Kampf gegen den Iran gebraucht haben. Deshalb sind die Reserven nicht so groß, dass man die Stationierung wie vorgesehen in Deutschland vornehmen kann."

Hardt: "Brauchen vergleichbare eigene Waffen"

Dennoch sei dies eine Veränderung der bisherigen Planungen für die NATO. "Wir brauchen deshalb in der Bundeswehr eigene Waffen, die vergleichbar sind mit den Tomahawk-Marschflugkörpern - damit wir darüber entscheiden können, wo wir sie stationieren und wie viele wir davon einsetzen", unterstreicht der CDU-Politiker in SWR Aktuell.

Warum er den Plan des US-Präsidenten, Schiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren, für problematisch hält - und was seiner Meinung nach das Verhältnis zu den USA verbessern könnte, das wollte SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem von Jürgen Hardt wissen.