Musik-Genuss ohne Reue: Das bringt Gehörschutz bei Konzerten

Musik-Konzerte, gerne jetzt wieder Open Air, sind ein Genuss, aber meistens Stress für unser Gehör. Lothar Zimmermann, Arzt und Journalist, erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Hans Liedtke, warum wir Ohrstöpsel bei lauten Konzerten immer dabei haben sollten.

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Überall fängt die Open-Air-Saison an. Musik draußen bei schönem Wetter, was Besseres gibt es ja kaum für die gute Laune und damit auch für die Gesundheit. Aber: Gehörschutz, der muss mit, denn die entsprechenden Veranstaltungen sind fast immer ziemlich laut. Lothar Zimmermann, Arzt und Journalist, erklärt, warum Ohrstöpsel immer noch das erste Mittel der Wahl sind, um Gehör-Schäden zu vermeiden. Einfach gesagt: Alles, was wir auf die Ohren kriegen, sollte erst mal leiser ankommen. Denn im Innenohr können sonst empfindliche Zellen Schaden nehmen und das kann noch nach Jahren Hörminderungen zur Folge haben. Zu hohe Lautstärke, egal ob von Musik oder anderen Klangquellen, sollten wir deshalb vermeiden: Also bei Konzerten auch nicht so nahe an den Boxen stehen, und bedenken, dass in Innenräumen, wie Konzerthallen oder Techno-Clubs der Schall deutlich stärker am Ohr ankommt als bei Open-Air-Veranstaltungen. Musik lässt sich auch so genießen, dass uns "die Ohren nicht wegfliegen".