Mehr als 200 Menschen haben im Oktober rund um den Feldberg im Schwarzwald Bäume zurückgeschnitten, um dem bedrohten Auerhuhn zu helfen. Dazu aufgerufen hatten der Schwarzwald-Verein und die Initiative "Auerhuhn im Schwarzwald". Beide Organisationen betonten, dass der Vogel lichte Stellen in Wäldern braucht, um zu überleben.
Mit Handsägen, Ast-Scheren und anderem Werkzeug machten sich Freiwillige an die Arbeit. Wenn der Wald zu dicht wird, wächst dort nicht mehr genug Nahrung für die Auerhühner. Um den Lebensraum der Vögel wiederherzustellen, ging es kleinen und großen Bäumen an den Kragen.
Das Auerhuhn gilt in Baden-Württemberg als vom Aussterben bedroht. Nach Angaben des Landes scheint der Rückgang aber nicht mehr ganz so dramatisch zu sein wie in vergangenen Jahren - auch dank Aktionen wie dieser.
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