Gebracht hat es ihm nichts

Zürich: Mann rast der Polizei davon - auf E-Scooter

Der Fahrer eines E-Scooters hat sich in Zürich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Bei einer Messung stellte sich heraus: Der E-Scooter konnte bis zu 110 km/h fahren.

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Am Sonntagabend raste ein Mann auf einem E-Scooter - in der Schweiz Elektro-Trottinett genannt - durch Zürich. Der Schweizer war den Polizeibeamten offensichtlich deutlich zu schnell unterwegs. Bei einer Messung stellte sich heraus: Der E-Scooter konnte auf 110 km/h beschleunigen - erlaubt sind für das Gefährt nur 20 km/h.

Flucht auf Elektro-Trottinett

Nachdem die Polizei vergeblich versucht hatte, den Schweizer anzuhalten und zu kontrollieren, flüchtete dieser auf seinem E-Scooter vor den Beamten. "Zu schnell - aber nicht für die Polizei", kommentierte die Stadtpolizei den Vorfall und verfolgte den Raser. In einer Kurve habe er die Kontrolle über den Scooter verloren, eine Straßenbahn gestreift und sei gestürzt. Danach habe er versucht, zu Fuß zu flüchten. Doch die Beamten waren schneller. Sie beschlagnahmten den E-Scooter und zeigten den Schweizer an.

Maximal 20 km/h für E-Scooter erlaubt

Die Höchstgeschwindigkeit für E-Scooter liegt aufgrund ihrer Bauart und aktueller Verkehrsregelungen in der Schweiz - wie auch in Deutschland - bei 20 km/h. Dass die Geschwindigkeitsbegrenzung der Geräte illegal erhöht wird, kommt immer wieder vor. In Deutschland erhalten E-Scooter nur dann eine Betriebserlaubnis, wenn sie maximal 20 km/h schnell fahren können. Außerdem sind eine Haftpflichtversicherung und eine entsprechende Versicherungsplakette Pflicht.

Wer seinen E-Scooter manipuliert, um schneller zu fahren, verliert die Betriebserlaubnis und den Versicherungsschutz.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
Thomas Hermanns
Reporter Thomas Hermanns
Jorina Stuber
Jorina Stuber

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