Großer Jubel bei Fans und Spielern: Der EHC Freiburg spielt auch kommende Saison in der Zweiten Deutschen Eishockeyliga (DEL2). Mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den ESV Kaufbeuren sicherten sich die Wölfe am Dienstagabend den Klassenerhalt vor heimischer Kulisse in der Echte-Helden-Arena. Matchwinner war Fabian Ilestedt mit einem Doppelpack.
Allen war klar: Mit einem Erfolg konnten die Wölfe den Klassenerhalt vorzeitig klar machen. Der EHC war von Anfang an gut im Spiel, aber auch die Gäste aus Kaufbeuren hatten einige Chancen. Und gingen in der 33. Minute auch erstmal in Führung. Die EHC-Fans mussten bis zur 45. Minute mit ihrem Jubel warten: Dann traf Fabian Ilestedt zum Ausgleich.
Entscheidung der Playdowns in der Verlängerung
Damit wurde es spät für die Fans: Verlängerung. Doch die beendete wieder Matchwinner Fabian Ilestedt. In der 65. Minute traf er zum Siegtreffer. "Nie mehr Oberliga", sangen die EHC-Fans. Ilestedt durfte mit dem Megafon in die Kurve und wurde als Held des Abends gefeiert.
EHC nutzt ersten Matchball
Mit dem Sieg am Dienstagabend nutzte der EHC Freiburg gleich den ersten Matchball in der Playdown-Phase. In den Playdowns der DEL2 spielen die vier letztplatzierten Mannschaften der Hauptrunde den Absteiger untereinander aus.
Die Emotionen sind natürlich riesig.
Freiburg traf in der ersten Runde der Playdowns als Elftplazierter auf den Vierzehnten: den ESV Kaufbeuren. Im so genannten "Best-of-Seven"-Modus gilt es in dieser Runde in bis zu sieben Spielen die meisten gewonnenen Spiele für sich einzufahren, um so sicher nicht abzusteigen.
Drei Siege in Playdowns reichten dem EHC für den Klassenerhalt
Da Kaufbeuren mit 17 Punkten Rückstand auf den EHC Freiburg aus der Hauptrunde kam, reichten den Freiburgern drei Siege aus, um das Duell für sich zu entscheiden. Während Freiburg sich mit dem Erfolg am Dienstagabend also den Klassenerhalt sicherte, geht für den ESV Kaufbeuren der Kampf um den Abstieg weiter.
Spektakuläres EHC-Comeback am Wochenende
In die Partie gingen die Wölfe mit ordentlich Rückenwind. Denn im zweiten Spiel gegen Kaufbeuren am vergangenen Wochenende gelang den Freiburgern ein spektakuläres Comeback. 0:3 lagen sie zwischenzeitlich im Rückstand. Am Ende stand ein 5:4-Sieg. Den Siegtreffer erzielte Thore Weyrauch erst in der Nachspielzeit. Das erste Playdownspiel hatte der EHC ebenfalls 2:1 gewonnen. Alle drei Partien waren knapp.
EHC Freiburg: Versöhnlicher Abschluss nach durchwachsener Saison
Nach dem Klassenerhalt blickt der EHC Freiburg auf eine durchwachsene Saison zurück. Lange stand die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz. Zwischenzeitlich wurde Sportdirektor Peter Salmik freigestellt. Hinzu kam ein Trainerwechsel. Mit dem gestrigen Sieg gelang den Wölfen ein versöhnlicher Abschluss.