Belegschaft informiert

Stellenabbau bei JobRad: Weniger Betroffene als zunächst geplant

Nach monatelanger Ungewissheit hat die Geschäftsführung die Beschäftigten über den geplanten Stellenabbau informiert. Dabei sind weniger Menschen betroffen als anfangs angekündigt.

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Bei JobRad in Freiburg ist seit Dienstagvormittag klar, welche Mitarbeitenden das Unternehmen verlassen müssen. Es sind deutlich weniger als anfangs angenommen. Insgesamt sind 107 Mitarbeitende betroffen - im vergangenen Herbst war von rund 170 die Rede.

107 Mitarbeitende müssen bis Jahresende gehen

Die betroffenen Mitarbeitenden müssen laut JobRad bis zum Jahresende das Unternehmen verlassen. "Das Abfindungsprogramm umfasst überdurchschnittliche Konditionen und berücksichtigt soziale Aspekte umfassend", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Die Betriebsratvorsitzende von JobRad Deutschland, Helena Heitzer, sieht in der Einigung eine "tragfähige Lösung, die soziale Verantwortung mit der langfristigen Stabilität des Unternehmens verbindet", wenngleich sie den Stellenabbau bedaure.

Stellenabbau soll klarere Strukturen ermöglichen

Bereits im Oktober 2025 hatte JobRad einen Stellenabbau angekündigt. Nun seien die Verhandlungen mit dem Betriebsrat abgeschlossen. JobRad mit Sitz in Freiburg ist in Deutschland Marktführer im Dienstradleasing. Die Fahrradbranche kämpft allerdings seit mehr als einem Jahr mit Umsatzrückgängen. Die "Transformation" und der Stellenabbau sollen laut JobRad der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zugute kommen.

Mit klareren Strukturen, digitaler Exzellenz und einem konsequenten Fokus auf Produktqualität schaffen wir die Basis, um auch in einem veränderten Marktumfeld erfolgreich zu wachsen.

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SWR

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