In Rust (Ortenaukreis) ist am Dienstagmittag der Strom ausgefallen. Darüber hatte zuerst das Schweizer Nachrichtenportal "20 Minuten" berichtet. Von dem Stromausfall waren auch alle Achterbahnen und Fahrattraktionen des Europa-Park betroffen.
Auslöser für den Stromausfall war laut Europa-Park offenbar ein brennendes Storchennest auf einer Hochspannungsleitung im Bereich Mahlberg-Orschweier (Ortenaukreis). Der Netze BW GmbH zu Folge dauerte der Stromausfall eine Minuten. Bis die Systeme im Europa-Park wieder hochgefahren und Testfahrten mit den Achterbahnen durchgeführt werden konnten, habe es aber einige Minuten gedauert, so ein Sprecher des Europa-Park.
Stromausfall: Achterbahnen des Europa-Park standen still
In einer Mitteilung schreibt der Europa-Park, dass kurzzeitig alle strombetriebenen Attraktionen und das Online-System des Europa-Park Erlebnis-Resorts von dem Stromausfall betroffen waren. In einem solchen Fall gingen die Anlagen automatisch in den "sichersten Zustand, den kontrollierten Stillstand, über", heißt es. Diese Abläufe seien standardisierte und regelmäßig geprüfte Vorgänge, die der Sicherheit der Gäste dienten.
Fahrgäste mussten zum Teil evakuiert werden
Nach dem Sicherheitsstopp konnte ein Großteil der Bahnen laut einem Park-Sprecher in die Station gefahren werden und die Gäste konnten regulär aussteigen. Wie der Europa-Park dem SWR bestätigte, wurden zum Teil auch Fahrgäste evakuiert. Bei drei Bahnen sei "eine Räumung aus dafür vorgesehenen Positionen" erfolgt.
Europa-Park verlängert Öffnungszeit
Nachdem die Stromversorgung durch den Netzbetreiber wieder hergestellt worden war, seien die Attraktionen wieder schrittweise in Betrieb genommen worden. Die Öffnungszeit des Europa-Park wurde am Dienstag um 1,5 Stunden auf 19:30 Uhr verlängert.
Wasserachterbahn "Poseidon" am Montag stehen geblieben
Bereits einen Tag zuvor, am Pfingsmontag, war die Wasserachterbahn "Poseidon" im Europa-Park plötzlich stehen geblieben. Ein Sprecher des Europa-Park bestätigte, dass Techniker zu den blockierten Booten der Achterbahn klettern mussten, um die Fahrgäste aus der Anlage zu bringen. Solche Stopps seien aber nicht außergewöhnlich, sondern Teil der Sicherheitsmechanismen der Achterbahn, so der Sprecher.