Unbeschwerter Spaß

Neuste Trends in der Freizeitindustrie: Branche trifft sich im Europa-Park

Die Branche der Freizeitindustrie trifft sich derzeit im Europa-Park in Rust. Dort diskutiert sie über Künstliche Intelligenz, Achterbahnen und die neusten Trends.

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Von Autor/in Ulf Seefeldt

Über 200 Vertreterinnen und Vertreter von Freizeitparks, aber auch von Kreuzfahrtschiffen, Musikfestivals oder Skigebieten treffen sich seit Dienstag im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis), um sich auszutauschen und zu vernetzen. "Wir wollen alle voneinander lernen", sagt Jakob Wahl, der Chef des Branchenverbandes International Association of Amusement Parks and Attractions (IAAPA), die zu dem Treffen geladen hatte. Wahl ist gebürtiger Deutscher und hat zwischen 2013 und 2017 für den Europa-Park gearbeitet. Inzwischen lebt und arbeitet er in Orlando in Florida, dem Sitz der IAAPA. Der Verband wurde 1918 gegründet und hat heute 8.000 Mitglieder.

Jakob Wahl, der Chef des Weltverbandes der Freizeitindustrie IAAPA, ist derzeit in Rust im Europa-Park.
Jakob Wahl, der Chef des Weltverbandes der Freizeitindustrie IAAPA, ist derzeit in Rust im Europa-Park. Ulf Seefeldt

Die Freizeitparks wollen ihr Geschäft weiter ausbauen. "Für dieses und nächstes Jahr erwarten wir ein stetiges Wachstum", so Wahl. Die Menschen würden sich weiterhin gerne vergnügen. Es gebe die Sehnsucht, unbeschwert Spaß zu haben. Gleichzeitig würden die Parks in neue Attraktionen investieren. Nach Angaben der IAAPA haben Freizeit- und Themenparks im vergangenen Jahr weltweit zwischen 53 und 57 Milliarden Euro umgesetzt. Gerade in Asien würden die Parks boomen. Aber auch in Europa gebe es interessante Angebote wie Efteling in den Niederlanden, PortAventura World in Spanien, Disneyland bei Paris und eben den Europa-Park in Rust.

Künstliche Intelligenz soll die Sicherheit der Achterbahnen weiter erhöhen

Beim Treffen der Branchen-Vertreterinnen und -Vertreter in Rust geht es unter anderem um die Suche nach Arbeitskräften, aber auch um Themen wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Auf Nachhaltigkeit würden die Besucherinnen und Besucher immer mehr Wert legen, so der Vorsitzende der IAAPA. Künstliche Intelligenz könne in Zukunft vor allem helfen, die Sicherheit in den Achterbahnen und rund um die Achterbahn-Fahrten weiter zu erhöhen.

Jakob Wahl über die neusten Entwicklungen in Freizeitparks:

Der Branchenverband kommt einmal im Jahr zusammen. Im vergangenen Jahr hatte sich die IAAPA in Las Vegas in den USA getroffen. Die diesjährige Veranstaltung ist nicht nur für den Europa-Park Rust eine Premiere, es ist auch das erste Treffen außerhalb Nordamerikas.

Rust (Ortenaukreis)

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Ulf Seefeldt
Ulf Seefeldt mit Mikrofon in der Hand im SWR Studio Offenburg