In Frickingen (Bodenseekreis) ist heute für Lisa Blumenstein ein besonderer Tag. Denn es ist ihr erster Tag als fertig ausgebildete Lehrerin an ihrer neuen Schule, der Grundschule Frickingen. "Das war schon sehr aufregend, als ich heute Morgen in die Schule gekommen bin", sagte Lisa Blumenstein dem SWR. "Da dachte ich schon 'oh wow'. Ich kenne mich hier noch gar nicht aus und muss jetzt gleich eine ganze Klasse unterrichten. Aber wenn man das erste Wort mit der Klasse wechselt, läuft's eigentlich wie von allein."
Nach einem Morgenkreis beginnt die Lehrerin dann mit dem Unterricht. Für sie eine große Sache, denn es ist ihre erste eigene Klasse. Aber sie freut sich auf die Herausforderung.
Es ist sehr schön, wieder in der Schule zu sein, sehr wuselig. Viel los. Aber die Kinder wirken sehr fröhlich und froh wieder hier zu sein. Das wird gut.
Neue "Schulstraße" soll Kinder auf dem Schulweg schützen
In Friedrichshafen-Fischbach im Bodenseekreis gibt es pünktlich zum Schulstart eine neue "Schulstraße" vor der Grundschule. Das heißt: Autos dürfen dort morgens von 8 bis 8.30 Uhr nicht mehr vorbeifahren. Das ist die Uhrzeit, wenn die meisten Kinder ankommen. Auch eine Einbahnstraße wurde eingerichtet. Beides neue Regelungen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort. Die Beamten haben die Straßen gezielt kontrolliert. So sollen die Kinder noch sicherer an der Schule ankommen.
Kinder können Gefahren auf der Straße noch nicht richtig einschätzen, deswegen müssen Autofahrer gerade rund um Schulen besonders langsam fahren.
Weitere Kontrollen für einen sicheren Schulweg
Polizei und Kommunen in der Region sind außerdem wieder für die Aktion "Sicherer Schulweg" im Einsatz. Es gibt verstärkte Verkehrskontrollen, aber auch besondere Maßnahmen rund um Schulen. Das richtet sich gegen sogenannte "Elterntaxis". Die sorgen oft für gefährliche Situationen zwischen Autos, Radfahrenden und zu Fuß gehenden Kindern, heißt es von der Stadt Ravensburg. Die hat deshalb in der Nähe von zwei Schulen Hol- und Bringzonen, sogenannte Elternhaltestellen, eingerichtet – in sicherer Entfernung zur Schule. Ob sich alle daranhalten, wird die Polizei in den kommenden Tagen überprüfen.
Die Polizei kontrolliert in diesen Tagen aber auch rund um Schulen, ob zu schnell gefahren wird, alle Autoinsassen angeschnallt sind und ob an den Fahrrädern der Kinder das Licht funktioniert.