Wiedereröffnung nicht gefährdet

Marienschlucht am Bodensee: Felsbrocken löst sich am Wanderweg

In zwei Wochen soll die Marienschlucht am Bodensee wieder für Wanderer geöffnet werden. Jetzt hat sich ein größerer Stein am Wanderweg gelöst. Erhöhte Gefahr bestehe aber nicht.

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In der Marienschlucht auf dem Bodanrück im Kreis Konstanz hat sich ein größerer Stein am Wanderweg gelöst. Trotzdem soll die Schlucht am Bodensee in gut zwei Wochen wieder für Wanderer geöffnet werden.

Sie ist seit elf Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nach einem starken Erdrutsch ist damals eine Frau abgestürzt und ums Leben gekommen. Ein Mann wurde schwer verletzt.

Größerer Stein nahe Wanderweg zu Marienschlucht abgebrochen

Der Stein sei Anfang vergangener Woche oberhalb des Wanderwegs Richtung Marienschlucht abgegangen, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen, Christoph Stolz, dem SWR. Der Felsbrocken war von einem Vorsprung abgebrochen, einen Hang hinuntergerollt und nahe am Wanderweg liegen geblieben.

Fachleute hätten sich die Stelle daraufhin angesehen und keine erhöhte Gefahr festgestellt, so Stolz. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sollen einige Bäume gefällt und quer zum Hang gelegt werden. Sollten sich Steine lösen, sollen sie so künftig aufgehalten werden.

Bürgermeister zuversichtlich: Wiedereröffnung der Marienschlucht Ende März

Der Bürgermeister zeigte sich zuversichtlich, dass die Marienschlucht wie geplant am Samstag in zwei Wochen wiedereröffnet werden kann. Der Termin hatte sich mehrfach verschoben. Grund war unter anderem die Brutzeit des Wanderfalken. In der Marienschlucht wurde eine zehn Meter hohe Treppenanlage und ein neuer Metallsteg über die Schlucht gebaut. Der alte Holzsteg in der Schlucht wurde entfernt.

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SWR

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