Hexen, Lumpenkapellen und kreative Kostüme: Viel zu sehen hat es am Sonntag beim Narrensprung in Bodnegg gegeben. 67 Zünfte und Kapellen liefen mit. Viele Narren genossen es, endlich wieder im Häs auf der Straße zu sein. Trotz des kalten Wetters wollten auch viele Zuschauerinnen und Zuschauer die Narren sehen - und etwas von den Süßigkeiten abbekommen.
Bilder vom Narrensprung in Bodnegg:
Von den Bodnegger "Brotfressern" gab es passend zu ihrem Narrenruf "Brot her - d' Burnegger sind do" dagegen frische Brötchen. Der Legende nach sollen die Bodnegger in den Zeiten der Pilgerfahrten immer die Brotkörbe der Gasthäuser leer gegessen haben - dieser Ruf blieb an ihnen als Narrenruf haften.
Dazu passen auch ihre Masken, die sie mit Gipsabrücken und Broten herstellen. Zunftmeister Christof Fetscher freute sich über die vielen Gäste in Bodnegg:
Es ist wie heimkommen - die ganzen Leute aus den anderen Zünften der Region zum ersten Mal wiederzusehen und einladen zu dürfen.
Er freue sich aber auch, wenn dann nach der vielen Vorarbeit die Fastnachtsveranstaltungen im Ort erfolgreich erledigt seien. Außer dem Umzug gab es in Bodnegg auch ein Partyzelt und Aufführungen in der Festhalle.