Nach großer Suchaktion

Leiche im Bodensee gefunden: Noch viele Fragen sind offen

Erst ging auf einer Fähre angeblich eine Frau über Bord, dann wurde eine Leiche im Bodensee gefunden. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.

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Nach einem Leichenfund im Bodensee ist noch unlar, ob es sich um eine vermisste Frau von einer Fähre handelt. Die Leiche war am Montagnachmittag auf Schweizer Seite vor Güttingen entdeckt worden. Das ist etwa 15 Kilometer von Konstanz entfernt. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen dem SWR.

Die Rettungskräfte waren nach einem Notruf von einer Fähre auf der Überfahrt von Meersburg (Bodenseekreis) am späten Sonntagabend nach Konstanz ausgerückt, um nach einer angeblich über Bord gegangenen Person zu suchen.

Ob es sich bei dem Fund um die Person handele, sei völlig unklar, sagte der Polizeisprecher. Die Leiche sei noch nicht identifiziert worden. Ob sie obduziert wird, sei noch unklar.

Passagier will Frau an Reling gesehen haben

Ein Mann will laut Wasserschutzpolizei bemerkt haben, dass eine Frau über Bord gegangen war. Er hatte sie demnach an einer Reling stehen sehen. Als er sich umgedreht habe, habe er ein Klatschen gehört.

Neun Boote, mehrere Drohnen und ein Spürhund hatten stundenlang nach der Frau gesucht. Auch ein Polizeihubschrauber und ein Wasserspürhund wurden eingesetzt. Die Polizei hatte zunächst Entwarnung gegeben und von einer Wahrnehmungstäuschung als Auslöser für die Suche gesprochen. Ob die im Bodensee gefundene Leiche im Zusammenhang mit dem Notruf stehe, werde nun ermittelt, sagte der Polizeisprecher.

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SWR

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