Krypto-Börse versprach hohe Renditen

Mann vom Bodensee verliert 1,2 Millionen durch Anlagebetrug

Ein Mann vom Bodensee hat durch Anlagebetrug 1,2 Millionen Euro verloren. Laut Polizei investierte er in betrügerische Trading-Plattformen. Solche Fälle häuften sich, warnt die Polizei.

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Die Fälle von Anlagebetrug in der Bodenseeregion häuften sich weiter. Die Polizei ermittelt jetzt gegen Betrüger, die eine Millionensumme abkassierten. Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat ein 60-Jähriger verloren. Er hatte das Geld auf verschiedene Auslandskonten überwiesen, hieß es vom Polizeipräsidium Ravensburg. Danach hatte der Mann im Internet nach Investitionen in Kryptowährungen gesucht und wurde auf eine Trading-Plattform aufmerksam, die hohe Renditen versprach.

Probleme beim Auszahlen machen skeptisch

Als er sich das Geld auszahlen lassen wollte, verlangten die Betrüger zusätzlich hohe Gebühren. Der Mann wurde misstrauisch und ging zur Polizei. Erst am Dienstag hatten die Beamten über immer mehr Fälle von Anlagebetrug berichtet. In einem ähnlichen Fall hatte ein Mann 160.000 Euro verloren. Eine Frau aus Überlingen (Bodenseekreis) verlor mehr als 70.000 Euro.

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Polizei Ravensburg rät zur Vorsicht

Die Polizei rät dringend, sich umfassend über die Seriosität zu informieren, bevor man Geld überweist. Gerade bei hohen Renditeversprechen und verlockenden Angeboten solle man Vorsicht walten lassen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bietet eine Unternehmensdatenbank, die für jedermann zugänglich ist. Dort könne man sich über seriöse Angebote informieren, so die Polizei aus Ravensburg.

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SWR

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