In Baden-Württemberg startet am Dienstag in drei kommunalen Jobcentern ein Digitalisierungsprojekt. Damit will das Wirtschaftsministerium Bürokratie abbauen: Bürgerinnen und Bürger sollen Nachweise nur noch einmal einreichen, anstatt sie immer wieder vorlegen zu müssen. Das Pilotprojekt findet in den Kreisen Ravensburg und Ludwigsburg sowie im Ostalbkreis statt.
Weniger Aufwand für Bürger, Firmen und Jobcenter
Kern des Pilotprojektes ist es, das "once only"-Prinzip einzuführen. Nachweise wie Einkommens- und Vermögensdaten werden nur noch einmal eingereicht und dann digital zwischen Behörden ausgetauscht. Das Jobcenter kann so beispielsweise Daten vom Finanzamt abrufen. Für Bürger, aber auch Unternehmen soll der Behördengang damit deutlich bequemer werden. Aber auch im Jobcenter soll die Arbeit dadurch leichter und effizienter werden.
Digitale Jobcenter sind kein Zukunftsthema mehr - wir machen es möglich. Wir modernisieren den Staat Schritt für Schritt.
Pilotprojekt: Ergebnisse deutschlandweit von Bedeutung
Das Pilotprojekt läuft bis Ende 2026. Erkenntnisse aus dem Projekt sollen später auf alle 104 kommunalen Jobcenter in Deutschland übertragen werden. Die Kosten des Projekts von rund 3,1 Millionen Euro übernimmt das Land.