Prozess um Messerangriff in Konstanz

Messerstecherei in Konstanz: Angeklagter zeigt Reue und beklagt Erinnerungslücken

Beim Prozess um einen Messerangriff in Konstanz hat sich der Angeklagte am Montag vor Gericht entschuldigt. Er gab zudem Erinnerungslücken an.

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Stand

Am Landgericht Konstanz hat am Montag der Prozess gegen einen 28-jährigen Mann begonnen. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Bei einer Messerstecherei in der Altstadt wurden im Februar drei junge Männer schwer verletzt. Nur dank Notoperationen überlebten sie. Der Angeklagte sagte nun, er könne sich an vieles in der Tatnacht nicht erinnern. Er habe an dem Abend viel Alkohol getrunken und Drogen genommen.

Streit eskaliert in der Altstadt

Laut Anklage traf der Mann nachts mit einem Begleiter auf eine Gruppe von drei jungen Männern und vier Frauen. Er soll eine 17-Jährige beleidigt und bedrängt haben. Als ein Streit entstand, schlug er der jungen Frau ins Gesicht. Sie ging zu Boden. Danach kam es zu einer Schlägerei. In diesem Moment zog der Angeklagte ein Messer und stach mehrfach zu.

Opfer erleiden lebensgefährliche Verletzungen

Ein Opfer erlitt eine tiefe Halswunde. Ein anderer wurde am Bauch getroffen, sodass die Lunge verletzt wurde. Ein dritter Mann wurde am Rücken verletzt. Außerdem soll der Angeklagte einem Geschädigten und dessen Begleiterin mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Angeklagter bereut die Tat

Über seine Verteidigerin sagte der Angeklagte am Montag, dass er sein Verhalten zutiefst bedauere. Er wolle den Opfern Schmerzensgeld zahlen. Außerdem betonte er, dass er niemals einer Frau habe schaden wollen. Der Prozess wird am 5. August fortgesetzt. Drei weitere Verhandlungstage sind geplant.

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Autor/in
SWR