Ein 33-jähriger Mann aus Isny hat am Montag, die ihm vorgeworfenen Taten weitgehend gestanden, sprach aber auch von Erinnerungslücken. Er muss sich unter anderem wegen Brandstiftung am eigenen Auto vor dem Gericht verantworten. Der Brandstiftung ging eine Serie von anderen Straftaten in Isny im Allgäu (Kreis Ravensburg) voraus, die dem Angeklagten vorgeworfen werden. Dem Gericht zufolge soll der 33-Jährige vor gut einem Jahr zunächst betrunken in einer Gaststätte randaliert haben. Vergangenen April zerstach er laut Anklage dann immer wieder Autoreifen und verursachte so einen Schaden von insgesamt rund 13.000 Euro.
Prozess wegen Brandstiftung: Eigenes Auto angezündet
Im September 2024 schließlich soll der Mann in Isny seinen eigenen Wagen angezündet haben. Dabei wurden auch umstehende Autos beschädigt, zudem zerbarsten mehrere Scheiben von Häusern. Diese Taten gab der 33-Jährige weitgehend zu. Er sagte vor Gericht aber auch, dass er sich an viele Details nicht erinnern könne. Er gab an, bei den Taten stark betrunken gewesen zu sein. Er soll bereits seit längerem unter Alkoholproblemen leiden.
Psychische Probleme als möglicher Auslöser?
Zudem stehen psychische Probleme im Raum, da der Mann in der Vergangenheit Anti-Depressiva genommen hatte. Außerdem sagte vor Gericht, häufiger Stimmen zu hören. In dem Prozess geht es laut dem Gericht auch darum, den 33-Jährigen, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, in einer Entziehungsanstalt unterzubringen. Wenig bekannt wurde über die Motive für die Taten. Meistens, so der 33-Jährige, könne er sich selbst nicht erklären, warum er dies gemacht habe. Ein Urteil könnte schon in der nächsten Sitzung Ende des Monats fallen, sonst Anfang April.