Erste Lifte in Betrieb

Skisaison hat begonnen: Wo Skifahren im Allgäu, in Vorarlberg und Ostschweiz schon möglich ist

Rund um den Bodensee sind die ersten Skigebiete in die neue Saison gestartet. Dank des Schneefalls öffneten einige Pisten im Allgäu, in Vorarlberg und der Ostschweiz früher.

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Gute Nachrichten für Wintersportler: Die ersten Skilifte in den Wintersportgebieten rund um den Bodensee sind bereits in Betrieb gegangen. Es hat geschneit, zusätzlich laufen die Beschneiungsanlagen auf Hochtouren und dank der für die Beschneiung nötigen tiefen Temperaturen konnten einige Skigebiete schon jetzt öffnen. Auch im bayerischen Allgäu begann die Skisaison an diesem Wochenende. Die Tagestickets sind in den Skigebieten diesen Winter vielerorts teurer geworden.

Wochenendbetrieb an einigen Liften in Vorarlberg und Ostschweiz

In Vorarlberg im Gebiet Silvretta Montafon wurde die Skisaison sogar schon am Freitag eröffnet, vorerst läuft der Betrieb aber nur an den Wochenenden, aktuell bereits mit sechs Liften. Auch die Bergbahnen Gargellen in Vorarlberg starteten in den Wochenendbetrieb, drei Bahnen sind geöffnet – auch zwei Talabfahrten sind möglich.

In der Ostschweiz am Flumserberg sind an diesem Wochenende ebenfalls mehrere Anlagen in Betrieb. Anders im Toggenburg. Im Skigebiet Chäserrugg ist noch nicht genügend Schnee gefallen, um die Pisten zu präparieren.

Im bayerischen Allgäu startete die Saison in diesem Jahr so früh wie nie, teilten die Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal mit. Am Sonntag ging es am Söllereck in Oberstdorf mit einem reduzierten Angebot los - der Vollbetrieb ist ab dem nächsten Wochenende geplant.

Hohe Investitionen in neue Anlagen in den Skigebieten

Die Seilbahnen in Vorarlberg haben in diesem Jahr insgesamt mehr als 120 Millionen Euro in Beschneiungsanlagen, die Optimierung von Skipisten und andere technische Geräte investiert. In Damüls zum Beispiel wurde eine alte Zweier-Sesselbahn durch einen modernen Sechser-Sessellift ersetzt. Dort wurde auch eine Skihütte generalsaniert.

Im Skigebiet Lech am Arlberg wurde ein großflächiger Windschutz an der Bergstation errichtet. Um auf die Wintersaison vorbereitet zu sein, hat das Skigebiet die Sommerzeit genutzt und investiert.
Im Skigebiet Lech am Arlberg wurde ein großflächiger Windschutz an der Bergstation errichtet.

Hotels in den Wintersportorten gut gebucht

Die Wintersportorte in Vorarlberg sind zuversichtlich, was die Gästezahlen in der neuen Saison angeht. Die Buchungszahlen liegen über dem Niveau des Vorjahres, wie die Vorarlberg Tourismus GmbH mitteilte. Die meisten Urlauber kommen laut den Tourismus-Experten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Die meisten Gäste, mehr als 80 Prozent, kommen zum Skifahren.

Nach einem positiven Verlauf der Sommersaison sind wir auch für den Winter gut aufgestellt.

Vorarlberg als Ganzjahresziel etablieren

Sorgen macht den Verantwortlichen aber die Zeit außerhalb der Skisaison. Auch wenn der Sommer sehr gut verlaufen sei, heiße es nun dranbleiben, so Markus Kegele, der Obmann der Sparte Tourismus bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Hotels und Unterkünfte seien im Jahresdurchschnitt nur zu etwa 32 Prozent ausgelastet. Ziel müsse es also sein, Vorarlberg stärker als Ganzjahresziel zu etablieren. Zum Beispiel mit Wellness-Angeboten in Hotels sowie Kultur- und Sportveranstaltungen.

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Stefanie Baumann
SWR-Redakteurin Stefanie Baumann Autorin Bild

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