Landtag stimmt für Gesetzesänderung

Grundsteuer soll für Landwirte und Waldbesitzer gerechter werden

Kommt es zu starken Abweichungen bei der Grundsteuer-Berechnung, sollen Besitzerinnen und Besitzer von land- und forstwirtschaftlichen Flächen jetzt dagegen vorgehen können. Das hat der BW-Landtag beschlossen.

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Von Autor/in Knut Bauer

Der baden-württembergische Landtag hat mit der Mehrheit der Regierungsfraktionen Grüne und CDU eine Änderung des Landes-Grundsteuergesetzes beschlossen. Damit sollen fehlerhafte Grundsteuer-Messbescheide bei land- und forstwirtschaftlichen Flächen einfacher korrigiert werden können.

Wie können Fehler bei der Grundsteuer-Berechnung korrigiert werden?

Das neue Gesetz soll für mehr Gerechtigkeit bei der Grundsteuer-Berechnung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken sorgen. Bei erheblichen Abweichungen von mehr als 40 Prozent kann in Zukunft ein anderer Wert angesetzt werden, wenn dies durch ein Gutachten nachgewiesen wird.

Finanz-Staatssekretärin Gisela Splett (Grüne) sprach von einer bürgerfreundlichen Regelung, die Rechtsklarheit schaffe. Die Opposition kritisierte die Gesetzesänderung.

Grundsteuer: Was wird daran kritisiert?

Das Grundsteuer-Modell in Baden-Württemberg-Modell sei ein Irrweg, sagte der Abgeordnete Sebastian Cuny (SPD). Er forderte Regelungen für Härtefälle. Der FDP-Abgeordnete Frank Bonath warf der grün-schwarzen Koalition vor, Verwerfungen ihres Gesetzes nicht korrigiert zu haben. Dazu zählten seiner Meinung nach ungerechte Bedingungen für alle Betroffenen, darunter auch Haus- und Wohnungsbesitzerinnen und -Besitzer.

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Knut Bauer
SWR-Reporter und -Redakteur Knut Bauer
Onlinefassung
Franziska Weigelt
Bild SWR-Redakteurin Franziska Weigelt

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