Der Absturz des Kleinflugzeugs in Namibia hatte Mitte Mai auch in Deutschland große Bestürzung ausgelöst. Unter den Opfern war die Familie Lohmiller aus Bad Rappenau (Kreis Heilbronn). Nach rund zwei Wochen laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren. Die namibischen Behörden arbeiten dabei inzwischen eng mit der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung zusammen. Ein vorläufiger Bericht könnte demnächst veröffentlicht werden.
Nach Flugzeugabsturz in Namibia - Auswertungen laufen
Wie die namibischen Behörden mitteilten, konzentrieren sich die laufenden Untersuchungen derzeit auf die Auswertung von Wrackteilen und Wartungsunterlagen und Wetterdaten. Eine Ursache für den Absturz konnte bislang noch nicht festgestellt werden. Ob beispielsweise mögliche schlechte Wetterbedingungen eine Rolle gespielt haben könnten, ist nach aktuellem Stand offen. Endgültige Schlussfolgerungen seien erst nach Abschluss der gesamten Untersuchung möglich.
Bislang wurden drei der vier Todesopfer geborgen. Ob inzwischen auch das vierte Opfer gefunden wurde, ist weiterhin unklar. Neue Informationen dazu veröffentlichten die Behörden zunächst nicht.
Neben dem deutschen Piloten kamen Silke Lohmiller, ihr Ehemann und der gemeinsame Sohn ums Leben. Silke Lohmiller war über zehn Jahre hinweg Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung.
Maschine der Lohmillers stürzt kurz vor ihrem Ziel ab
Das Flugzeug war am 10. Mai in der namibischen Hauptstadt Windhuk gestartet. Ziel war eine Lodge in der Region Sossusvlei, einem der bekanntesten Touristengebiete des Landes. Kurz vor der geplanten Ankunft stürzte die Maschine jedoch ab. Die Trümmer des Kleinflugzeugs wurden später in den Bergen nahe der Ortschaft Hammerstein in der Region Hardap entdeckt.