Die Polizei hat auf der A6 bei Öhringen und Waldenburg (beide Hohenlohekreis) die Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Insgesamt wurden am Mittwoch und Donnerstag 11.400 Fahrzeuge - Autos wie Lkw - überprüft, 470 davon waren zu schnell. Die Zahlen liegen etwa auf Vorjahresniveau, so die Polizei auf SWR-Anfrage.
Großkontrollen auf der A6 an kritischen Stellen
Durchgeführt hat die Kontrollen die Verkehrspolizei Weinsberg (Kreis Heilbronn). Die erste war zwischen den Anschlussstellen Bretzfeld und Kupferzell (beide Hohenlohekreis). Dass genau dort kontrolliert wurde, hat auch einen Grund: Hier gibt es keinen Standstreifen, die drei Fahrstreifen sind enger. Daher gibt es hier auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 Kilometer pro Stunde für Autos und 80 für Lkw. Die gleichen Höchstgeschwindigkeiten gelten auch bei Waldenburg.
Zahlen auf Vorjahresniveau: Keine besonderen Konsequenzen
Am Ende zogen die Beamten folgende Bilanz: An beiden Tagen waren insgesamt 470 Fahrerinnen und Fahrer zu schnell unterwegs. 406 davon waren mit bis zu 20 Kilometer pro Stunde zu schnell. Das kann bis zu 40 Euro kosten. 63 weitere hatten bis zu 40 Kilometer pro Stunde zu viel auf dem Tacho, was zwischen 100 und 200 Euro kostet.
Ab 20 Kilometer pro Stunde zu viel gibt es außerdem auch noch einen Punkt. Bei Waldenburg fiel außerdem noch ein Auto mit 164 Kilometer pro Stunde auf. Der Fahrer muss einen Monat auf das Auto verzichten, dazu gab es zwei Punkte.
Zu hohe Geschwindigkeit noch immer die Hauptunfallursache
Die Zahlen hielten sich allerdings im Rahmen und lägen auf Vorjahresniveau, so heißt es. Besondere Konsequenzen zieht die Polizei daher nicht. Dennoch wollen die Beamten durch flexible Kontrollen den Kontrolldruck aufrechterhalten, "um die Hauptunfallursache Geschwindigkeit zu reduzieren", so eine Sprecherin.