In Weinsberg-Grantschen (Kreis Heilbronn) verwandelt sich die Mörikestraße 5 zu Halloween in ein echtes "Grusel-Haus". Familie Zinggrebe will damit Besucherinnen und Besuchern nicht nur einen Schauer über den Rücken jagen, sondern auch etwas für den guten Zweck tun. Mitgebracht haben die Weinsberger die Idee aus München. Dort kamen die Menschen auch von weiter her zu ihnen.
Halloween-Haus Weinsberg: Von kleinen Kürbissen bis hin zu großen Maschinen
"Süßes oder Saures?" hören die Zinggrebes an Halloween häufiger. Die Familie hofft mit ihrem Grusel-Haus in Weinsberg-Grantschen auf großen Zulauf. Knapp drei Tage lang haben sie das Gebäude und vor allem den Vorgarten und den Hof zu einem Erlebnispfad gemacht.
Von kleinen Kürbissen bis hin zu sogenannten Animatronics - mechanisch animierte Figuren - und Projektionen ist alles dabei. Ein paar Highlights: eine riesige Spinne und ein zwei Meter großer animierter Sensenmann, der die Gäste erschrecken soll.
Und ein guter Zweck steckt auch dahinter. Der Eintritt ist frei, aber die Zinggrebes sammeln Spenden für eine Stiftung.
Von Klein nach Groß: Halloween-Haus ist über Jahre gewachsen
Die Idee zum Halloween-Haus hat die Familie aus München mitgebracht, da lebten die Zinggrebes bis zum vergangenen Jahr. Angefangen habe alles im Kleinen für den Sohn. Später kamen dann neue Attraktionen dazu.
Zuletzt über 100 Kinder beim Halloween-Haus in München
Am Ende hatten die Zinggrebes in München am Halloweentag 100 Säckchen mit Süßigkeiten zum Verteilen vorbereitet, "die sind uns dann ausgegangen", berichtet Elisabeth Zinggrebe. Ob der Start in Weinsberg genauso gut läuft? Die Zinggrebes hoffen es zumindest - auch wegen der Spendenaktion.
Los geht es, wenn es dunkel wird, ab circa 16 Uhr, so Elisabeth Zinggrebe. Dann sind sie und ihre Familie verkleidet und bereit für den erhofften Ansturm.