Ob The Shining, Geistergeschichten am Lagerfeuer oder True Crime – viele Menschen gruseln sich gern. Für manche reicht ein leichter Schauder, andere lieben den Nervenkitzel. Horrorfilme erleben eine Renaissance, etwa durch Neuverfilmungen wie Nosferatu.
Schon in den 1950ern prägte der Psychoanalytiker Michael Balint den Begriff Angstlust. Heute erforscht die Psychologie die sogenannte Freizeit-Angst. Eine Theorie: Gruseln kann helfen, Stress besser zu bewältigen – etwa in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie. Was uns dabei angenehm schaudern lässt, hängt auch von Persönlichkeit und Zeitgeist ab.