Im März sind in Bretzfeld (Hohenlohekreis) ein Pudel und ein Terrier verendet, nun ist die Todesursache klar. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hat sich der Verdacht, dass ein Giftköder schuld sei, bestätigt. Demnach war der Fleisch- und Wurstköder mit dem Insektizid E 605 vergiftet, das schon seit 2002 in der EU verboten ist. Die Polizei ermittelt nun weiter. Zeuginnen und Zeugen haben sich bislang keine gemeldet.
Hunde an Giftköder bei Bretzfeld gestorben: vergiftet mit Insektizid
Beim Gassi gehen auf einer Streuobstwiese zwischen Obersulm-Eschenau (Kreis Heilbronn) und Bretzfeld-Waldbach (Hohenlohekreis) hatten ein Terrier und ein Pudel von dem Köder gefressen, so die Polizei. Als die Hundebesitzerinnen mit ihren Tieren zu Hause waren, hatte erst der Terrier Vergiftungsanzeichen gezeigt und war auf dem Weg in die Klinik gestorben. Auch der Pudel überlebte die darauffolgende Nacht nicht.
Die Polizei hat daraufhin den Köder untersucht und die toten Hunde obduziert. Weitere Todesfälle von Hunden wurden zwar bisher nicht gemeldet. Nach dem Vorfall in Bretzfeld hatten aber viele Hundebesitzer Sorge um ihre Tiere. Um sie besser zu schützen, setzen viele auf ein Giftköder-Training.