Polizei untersucht auch Hinweise aus der Bevölkerung

Zwei Hunde im Raum Heilbronn vermutlich an Giftköder gestorben

Die Hundestaffel der Heilbronner Polizei durchsucht am Dienstag ein Waldgebiet bei Obersulm. Hier soll ein Giftköder zwei Hunde das Leben gekostet haben.

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Von Autor/in Anouk Kraft

An einem geteerten Feldweg bei Bretzfeld-Waldbach (Hohenlohekreis) sind vergangene Woche zwei Hunde vermutlich an einem Giftköder gestorben. Ein eineinhalb Jahre alter Terrier und ein fünf Jahre alter Pudel hatten den Köder bei einem Baumstamm entdeckt. Kurz darauf zeigten sie schwere Vergiftungserscheinungen und hatten Schaum vor dem Maul. Der Terrier starb noch vor Ort, der Pudel in der darauf folgenden Nacht.

Köder war Knochen mit stechendem Geruch

Am Dienstag hat die Hundestaffel der Polizei das Waldgebiet noch einmal abgesucht. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Unterholz, wo die Polizei den Köder sichergestellt hat. Die Suche verlief allerdings ergebnislos, teilte ein Sprecher am Nachmittag auf Nachfrage mit.

Der Köder selbst sei ein Knochen mit Fleischresten, mit einem noch unbekannten, stechend riechenden Stoff gewesen, so ein Sprecher. Auch von welchem Tier der Knochen stammt, muss noch untersucht werden. Mittlerweile hat die Polizei einige Hinweise bekommen, denen jetzt nachgegangen wird.

Auch weitere Hunde im Wald unterwegs

Neben der betroffenen Frau mit ihren zwei Hunden sollen an dem Tag auch noch drei weitere Frauen und insgesamt vier weitere Hunde in dem Waldstück unterwegs gewesen sein. Alle Hunde hätten auf den Köder angeschlagen, so die Polizei, allerdings nur die beiden verstorbenen Tiere hätten auch davon gegessen. Alle Hunde hätten sich allerdings nah bei Ihren Besitzern gefunden, berichten Augenzeugen.

Dass Giftköder ausgelegt werden, ist in Heilbronn-Franken kein Einzelfall: Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise ein Hund in Crailsheim durch einen Köder verletzt.

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