Trotz eines tödlichen Unfalls am 11.Juli in Leingarten Mitte (Kreis Heilbronn) soll der Bahnübergang so bleiben wie er ist. Das hat das Landratsamt Heilbronn mitgeteilt. Bei dem Unfall war eine junge Frau beim Überqueren der Gleise von einem Zug erfasst worden. Möglicherweise hatte sie weder auf die rote Ampel geachtet, noch auf das akustische Signal. Die Polizei hatte bestätigt, dass beide Warnsignale funktioniert haben. Nun haben Landratsamt, Polizei und Verkehrsgesellschaft AVG sowie weitere Experten vor Ort den Übergang besichtigt.
Behörden sprechen von tragischem Unfall
Nach Einschätzung der zuständigen Fachbehörden handelt es sich bei dem Unglück um ein tragisches Unfallgeschehen. Der Bahnübergang entspräche nach wie vor vollständig den aktuellen technischen Standards und gesetzlichen Vorgaben. Die Bundespolizei teilt außerdem mit, dass es seit der Errichtung der Haltestelle an dieser Stelle bis zu diesem Vorfall zu keinen Unfällen gekommen ist. Da aus Sicht der Experten die Infrastruktur als sicher gilt und keine technischen oder baulichen Mängel festgestellt wurden, bleibt der Bahnübergang unverändert in Betrieb.
Anwohner berichten von gefährlichen Situationen
Anwohner haben immer wieder von gefährlichen Situationen berichtet, die sie beobachten. Oft seien Menschen am Smartphone oder durch Kopfhörer abgelenkt. Der Übergang werde zum Beispiel auch viel von Fahrrad- oder E-Scooter-Fahrern genutzt, die die rote Ampel missachten würden.