System schon in anderen Freibädern in Betrieb

In Bad Rappenau soll KI vor dem Ertrinken schützen

Ein neues KI-System soll im Freibad Bad Rappenau für noch mehr Sicherheit sorgen. Das System soll vor dem Ertrinken schützen. Der Gemeinderat hat das Vorhaben beschlossen.

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Stand

Von Autor/in Jan Arnecke

Künstliche Intelligenz soll das Freibad Bad Rappenau (Kreis Heilbronn) noch sicherer machen. Denn das System mit dem Namen "Lynxight" soll vor dem Ertrinken schützen können und entsprechend die Rettungsschwimmer alarmieren.

Wie funktioniert die KI in Bad Rappenau?

Die Becken werden dazu mit Kameras ausgestattet und mit "Lynxight" verbunden. Das System erkennt zum Beispiel, wenn sich jemand länger unter Wasser befindet und nicht mehr bewegt. Dann werden auch sofort die Rettungsschwimmer alarmiert und können schnell eingreifen.

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Die Stadt weist darauf hin, dass durch die Künstliche Intelligenz keine Bademeister ersetzt werden sollen. Allerdings könne das System die Bereiche abdecken, auf die der Bademeister gerade keinen Blick hat, heißt es weiter.

Gemeinderat Bad Rappenau stimmt KI-System zu

Das System "Lynxight" ist beispielsweise in Karlsruhe schon seit 2024 in Betrieb. Die Erfahrungen zeigten, dass es gut funktioniere, so der Gemeinderat. In Bad Rappenau soll es dann zur nächsten Freibadsaison 2026 eingeführt werden. Das hat der Gemeinderat in der vergangenen Woche beschlossen. Kostenpunkt für das Ganze: 90.000 Euro. Die wurden im Haushalt entsprechend auch eingeplant.

Auch beim Datenschutz macht sich die Stadtverwaltung keine Sorgen. Die Aufnahmen würden nur kurzfristig gespeichert, somit sei das datenschutzrechtlich unbedenklich, hieß es im Gemeinderat. Zuletzt hatte es jedoch eine Klage gegen ein KI-System im Panorama-Bad in Freudenstadt gegeben. Da mussten die Kameras, bis nachgebessert wurde, erst einmal abgeschaltet werden.

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